Wenn man eine Uhr nennen müsste, die die Uhrenwelt bis heute verändert hat, dann die Rolex Submariner. Diese Qualität und der Name haben ihren Preis. Wer sich vor allem in das Design verliebt hat, findet Alternativen ab 40 Euro.
Das Design der Submariner wurde so oft aufgegriffen wie kein zweites. Die Uhren tragen nicht den Namen Rolex und kosten deshalb einen Bruchteil. Zwischen einer Uhr für 40 Euro und einer für 1.100 Euro liegen allerdings Welten, und der Unterschied steckt nicht im Aussehen, sondern im Werk, im Glas und in der Dichtigkeit. Diese Seite sortiert die Alternativen deshalb nach Preisklassen.
Rolex Submariner Alternativen
Drei Preisklassen haben sich herausgebildet. Unter 100 Euro bekommt man die Optik und ein Quarzwerk, sonst wenig. Zwischen 100 und 200 Euro liegt der Bereich, in dem japanische Automatikwerke, verschraubte Kronen und echte Taucher-Dichtigkeit zusammenkommen. Darüber zahlt man für Schweizer Technik, Keramiklünetten und Heliumventile.
Submariner Alternativen unter 100 Euro
In dieser Klasse geht es allein um das Aussehen. Die Uhren tragen ein Quarzwerk, meist 3 bar Wasserdichtigkeit und ein Mineralglas, das früh Spuren zeigt. Wer bedenkt, dass das Vorbild eine Taucheruhr ist, sieht den Widerspruch: Mit 3 bar darf die Uhr nicht einmal zum Schwimmen mit.
Alienwork Armbanduhr Herren Damen Silber Edelstahl Metallarmband Kalender Datum Schwarz Elegant
Die Optik der Submariner samt Lünette, Datumslupe und Gliederarmband, angetrieben von einem einfachen Quarzwerk. Der Preis erklärt sich über die Wasserdichtigkeit von nur 3 bar.
- Quarzwerk
- 40 mm Durchmesser
- 11 mm Bauhöhe
- 3 bar wasserdicht
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Zum AngebotAls Zweituhr für den Urlaub oder für jemanden, der das Design ausprobieren möchte, geht das in Ordnung. Wer die Uhr täglich trägt, merkt nach einigen Monaten, wo gespart wurde: an der Lünette, die sich schwergängig dreht, und am Armband, dessen Glieder ausschlagen.
Die Mittelklasse zwischen 100 und 200 Euro
Hier liegt das beste Verhältnis von Preis und Gegenwert. Die Invicta Pro Diver ist die meistverkaufte Submariner-Alternative überhaupt. Vom Mercedes-Zeiger über die Lünette bis zum Durchmesser von 40 Millimetern folgt sie dem Vorbild genau. In der aktuellen Ausführung arbeitet das Seiko NH35 mit Sekundenstopp, sodass sich die Uhr sekundengenau stellen lässt.
Invicta Pro Diver Edelstahl Herren Automatikuhr - 40mm
Das Modell 8926 OB in der klassischen schwarzen Ausführung. Mercedes-Zeiger, Datumslupe und drehbare Lünette sitzen wie beim Vorbild, und mit 40 Millimetern stimmt auch die Größe.
- Automatik, Seiko NH35
- 40 mm Durchmesser
- 14 mm Bauhöhe
- 20 bar wasserdicht
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Zum AngebotDie Pro Diver gibt es in mehreren Farben und Größen. Wer ein blaues Zifferblatt nach dem Vorbild der Submariner Date bevorzugt oder ein größeres Gehäuse braucht, findet beides in derselben Bauweise.
Invicta Pro Diver Edelstahl Herren Automatikuhr - 40mm
Invicta Pro Diver Edelstahl Herren Automatikuhr - 42mm
Die Gigandet Sea Ground geht einen Schritt weiter. Sie nutzt dasselbe japanische Werk, kommt aber auf 30 bar und ist damit die einzige Uhr dieser Auswahl, die den Anforderungen an eine echte Taucheruhr klar entspricht. Mit 43 Millimetern fällt sie größer aus als das Vorbild.
Gigandet Herrenuhr Automatik Analog mit Edelstahlarmband Sea Ground G2-002
Die Grundausführung in Schwarz mit Datumslupe und massivem Edelstahlarmband. Dasselbe japanische Werk wie bei Invicta, dazu 42 Stunden Gangreserve und eine Sicherheitsfaltschließe.
- Automatik, TMI NH35
- 43 mm Durchmesser
- 15 mm Bauhöhe
- 30 bar wasserdicht
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Zum AngebotAuch die Sea Ground gibt es in mehreren Farben. Alle Modelle haben wir dir in einem eigenen Artikel zusammengestellt.
Wer lieber bei einer deutschen Marke bleibt, findet die Bauform auch bei Dugena. Die Uhr trägt ein Quarzwerk statt einer Automatik, was sie im Alltag genauer gehen lässt und den Preis drückt.
DUGENA Herren-Armbanduhr Diver, Quarz, schwarzes Zifferblatt, Indexe, Edelstahlgehäuse, gehärtetes Mineralglas, 30 bar
Drehbare Taucherlünette, Datum bei drei Uhr und ein gehärtetes Glas. Die deutsche Auslegung der Bauform, ohne den mechanischen Anspruch der Automatikmodelle.
- Quarzwerk
- Edelstahlgehäuse
- gehärtetes Mineralglas
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Zum AngebotHochwertige Alternativen ab 200 Euro
Wer mehr ausgibt, bekommt kein anderes Aussehen, sondern andere Technik. Zwei Uhren zeigen, wofür das Geld draufgeht, und sie tun es auf verschiedene Weise.
Die Orient Kamasu kommt aus Japan und ist keine Kopie, sondern eine eigenständig gestaltete Taucheruhr in derselben Formensprache. Ihr Werk baut Orient selbst, was in dieser Preisklasse ungewöhnlich ist.
Orient Kamasu Herren Japanische Automatik Taucheruhr aus Edelstahl, Schwarz – Metallarmband, 41.8 mm, Taucheruhr
Manufakturwerk mit Handaufzug und Sekundenstopp, dazu ein flaches Saphirglas und eine Lünette mit 120 Rastungen. Tag und Datum stehen gemeinsam bei drei Uhr.
- Automatik, Orient F6922
- 41,8 mm Durchmesser
- Saphirglas
- 20 bar wasserdicht
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Zum AngebotDie Davosa Ternos Professional ist die Luxusuhr unter den Submariner-Alternativen. Sie ist die einzige Uhr dieser Auswahl, die die Norm ISO 6425 für Taucheruhren vollständig erfüllt, samt Heliumventil für Sättigungstauchgänge.
Davosa TERNOS Professional 16155940 Herren Automatikuhr
Schweizer Automatikwerk auf Sellita-Basis, Keramiklünette und Saphirglas. Das automatische Heliumventil lässt beim Auftauchen Gas entweichen, das sich im Gehäuse gesammelt hat.
- Automatik, Sellita SW200
- 42 mm Durchmesser
- 15,5 mm Bauhöhe
- 50 bar nach ISO 6425
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Zum AngebotWoran man eine gute Submariner Hommage erkennt
Die Optik verrät wenig, denn sie ist in allen Preisklassen ähnlich. Vier Merkmale trennen brauchbare Uhren von reiner Dekoration:
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Das Werk
Steht Seiko NH35 oder TMI NH35 in der Beschreibung, ist ein bewährtes Automatikwerk mit Sekundenstopp und rund 42 Stunden Gangreserve verbaut. Fehlt die Angabe, steckt meist ein einfaches Quarzwerk darin.
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Die Wasserdichtigkeit
20 bar und mehr ist der Bereich, in dem eine Taucheruhr anfängt. 10 bar reichen zum Schwimmen. Bei 3 bar geht es nur um das Aussehen, dann ist die Lünette reine Zier.
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Die Krone
Eine verschraubte Krone erkennt man daran, dass sie sich zum Stellen erst herausdrehen lässt. Ohne sie hilft auch eine hohe Bar-Angabe wenig, weil die Krone der empfindlichste Punkt am Gehäuse ist.
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Das Glas
Saphirglas bleibt über Jahre klar, Mineralglas sammelt feine Kratzer. In der Mittelklasse ist gehärtetes Mineralglas die Regel, Saphir gibt es ab etwa 150 Euro.
Ein fünfter Punkt betrifft die Lünette. Bei der Submariner rastet sie in 120 Schritten und lässt sich nur gegen den Uhrzeigersinn drehen, damit eine versehentliche Verstellung die Tauchzeit nie verlängert. Günstige Nachbauten drehen in beide Richtungen, was diesen Sicherheitsgedanken aufhebt.
Wissenswertes über die Rolex Submariner
Die Idee zur Submariner kam von René-Paul Jeanneret, einem Rolex-Direktor und begeisterten Sporttaucher. Er schlug Firmengründer Hans Wilsdorf eine Taucheruhr vor, die elegant genug für den Alltag sein sollte. 1953 liefen die ersten Prototypen, 1954 stand die Uhr auf der Basler Uhrenmesse.
Die Rolex Submariner ist eine Uhr für alle Fälle
James Bond trug eine Rolex Submariner, bevor die Reihe zu Omega wechselte. Sean Connery hatte 1962 in „James Bond jagt Dr. No” eine Referenz 6538 am Handgelenk, damals noch ohne Schutz für die Krone.
Die britische Royal Navy nahm die Submariner in den 1950er Jahren in Dienst, und die daraus entstandenen Militärversionen sind heute unter dem Namen MilSub bekannt. Sie tragen Identifikationsnummern auf dem Gehäuseboden, feste Bandstege und einen Minutenzeiger in Schwertform. In unserer Reportage über Militäruhren steht mehr dazu.
Die Urform der Taucheruhr
Rolex Submariner: So dicht wie eine U-Boot Luke Rolex Werbung
Mit diesem Satz bewarb Rolex die Uhr, die bis heute als Urform der Taucheruhren gilt. Die frühen Modelle hielten 100 Meter Wassertiefe aus, ab 1955 waren es 200 Meter, seit 1979 sind es 300. Vorgänger gab es durchaus, etwa die Omega Marine von 1932, doch keiner verband Dichtigkeit, Ablesbarkeit und Alltagstauglichkeit so überzeugend.
Zwei Entwicklungen aus dem Haus Rolex stecken in jeder Submariner. Das Oyster-Gehäuse von 1926 mit verschraubtem Boden, verschraubter Krone und verschraubtem Glas machte die Uhr überhaupt erst wasserdicht. Der Perpetual-Rotor von 1931 zog sie mit der Bewegung des Handgelenks auf, sodass die Krone im Alltag geschlossen bleiben konnte. Erst beides zusammen ergibt eine Taucheruhr, die auch dicht bleibt.
Die Rolex Submariner seit 1953
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1953–1954
Die ersten Modelle
Prototypen laufen 1953, die Vorstellung folgt 1954 auf der Basler Uhrenmesse. Die frühen Referenzen halten 100 Meter Wassertiefe aus und haben noch kein Datum.
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1955–1959
Form findet sich
Das Zeigerdesign ändert sich, die Zahlen der Drehlünette bekommen eine kantigere Form, und der Durchmesser wächst auf 40 Millimeter. Die Royal Navy nimmt die Uhr in Dienst.
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1966–1969
Datum und Lupe
Die Submariner Date erscheint mit Zykloplupe im Plexiglas und rotem Schriftzug. 1967 kommt das patentierte Heliumventil zum Einsatz, zunächst in der Sea-Dweller. 1969 folgt die erste Ausführung in Gold.
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1979
Saphirglas und 300 Meter
Das Plexiglas weicht kratzfestem Saphirglas, und die Wasserdichtigkeit steigt auf 300 Meter. Diese Kombination prägt die Submariner bis heute.
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1983–2003
Zweifarbig und grün
Rolesor mischt Stahl und Gold in einem Gehäuse. Zum 50-jährigen Bestehen 2003 erscheint die Jubiläums-Submariner mit grüner Drehlünette, die den Spitznamen Kermit bekommt.
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2008–2012
Keramik statt Aluminium
Die Lünetteneinlage aus Cerachrom-Keramik bleicht nicht mehr aus und lässt sich kaum zerkratzen. Das Gehäuse wird kräftiger, das Armband bekommt die stufenlose Glidelock-Verstellung.
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seit 2020
41 Millimeter
Die aktuelle Generation wächst auf 41 Millimeter, bei gleichzeitig schlankeren Bandanstößen. Das Kaliber 3230 und 3235 bringt die Gangreserve auf rund 70 Stunden.
Wer nach Alternativen zu anderen Rolex Modellen sucht, wird auf unserer Übersicht fündig. Dort stehen Uhren im Design der GMT-Master, der Daytona, der Datejust und der Day-Date.
Rolex Alternativen für alle Modellfamilien
Hommagen zu Omega, IWC, Breitling und Panerai
Häufige Fragen
Wie viel muss eine gute Submariner Alternative kosten?
Ab etwa 110 Euro bekommt man ein japanisches Automatikwerk, eine verschraubte Krone und 20 bar Wasserdichtigkeit. Unterhalb von 60 Euro sind es Quarzwerke mit 3 bar, die den Namen Taucheruhr nicht verdienen.
Welches Uhrwerk steckt in den Alternativen?
Fast immer das Seiko NH35, auch als TMI NH35 bezeichnet. Es hat Handaufzug, Sekundenstopp und rund 42 Stunden Gangreserve. Davosa verbaut dagegen ein Schweizer Werk auf Sellita-Basis.
Taugen die Alternativen zum Tauchen?
Die Modelle von Gigandet mit 30 bar und Invicta mit 20 bar halten das aus. Entscheidend sind verschraubte Krone und drehbare Lünette. Eine Uhr mit 3 bar ist dagegen nur spritzwassergeschützt. Was eine echte Taucheruhr ausmacht.
Ist eine Submariner Hommage legal?
Ja, solange die Uhr ihre eigene Marke trägt. Erst der fremde Rolex-Schriftzug auf dem Zifferblatt macht daraus eine Fälschung, deren Herstellung und Handel verboten sind.
