Wer sich den Traum von der eigenen Luxusuhr erfüllen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Im hochpreisigen Segment beginnt die Messlatte bei etwa 3.000 Euro, und dafür gibt es gerade einmal das Einsteigermodell.

Für viele sind auch die Preise bei Grauhändlern im Internet noch zu hoch, und der Gebrauchtmarkt ist für unerfahrene Käufer ein heißes Pflaster. Ohne Fachwissen gibt man dort schnell viel Geld für eine wertlose Fälschung aus. Es gibt aber einen legalen Weg zur Uhr im gewünschten Design: Nachbau Uhren, auch Hommagen genannt.

Was sind Nachbau Uhren und Hommagen?

Nachbau Uhren orientieren sich am Design von Luxusuhren wie Rolex, Omega, IWC, Breitling oder Panerai. Sie tragen eine eigenständige Marke wie Invicta, Parnis oder Pagani Design und natürlich nicht das Prestige der Luxusmarke, das den Großteil des Preises ausmacht. Was bleibt, ist eine funktionierende Uhr mit eigenem Charakter, an der man lange Freude hat.

Rechtlich funktioniert das, weil Markenname und Logo geschützt sind, die allgemeine Formensprache einer Taucher- oder Fliegeruhr aber nicht. Eine drehbare Lünette mit 60er-Skala, ein Kissengehäuse mit Kronenbügel oder ein Zifferblatt mit großen arabischen Ziffern gehören keinem Hersteller allein. Die Uhren sehen ihren Vorbildern deshalb teilweise zum Verwechseln ähnlich, nur den Rolex-Schriftzug gibt es eben nicht.

Hommage oder Replica: der Unterschied

Bei Nachbau Uhren handelt es sich nicht um Fälschungen. Eine Replica gibt vor, eine echte Rolex, IWC oder Omega zu sein, und trägt dafür ein fremdes Logo auf dem Zifferblatt. Für solche Replikate von Luxusuhren gibt es viele Namen, von Fake über Imitierung bis zur Eins-zu-eins-Kopie, gemeint ist immer dasselbe. Genau daran hängt der rechtliche und praktische Unterschied zur Hommage.

MerkmalHommage UhrReplica
Logo auf dem Zifferblatteigene Markefremdes Logo
Designeigenständige Interpretationmöglichst genaue Kopie
Qualitätakzeptabel bis gut, prüfbarvom Hersteller nicht belegt
LegalitätlegalHerstellung und Handel verboten
Preis80 bis 300 Euro30 bis 50 Euro

Hersteller wie Invicta oder Pagani Design entwickeln ihre Modelle über Jahre und nennen offen, welches Werk verbaut ist. Bei einer Hommage lässt sich vor dem Kauf nachlesen, ob ein Miyota 8215, ein Seiko NH35 oder ein Quarzwerk von Epson darin arbeitet. Bei einer Replica steht diese Angabe nirgends, weil das Produkt seine Herkunft verbergen muss.

Nachbau oder Hommage: die feine Unterscheidung

Streng genommen gibt es zwischen beiden Begriffen einen Unterschied. Hersteller von Nachbau Uhren versuchen, das Original möglichst genau zu treffen, verwenden dabei aber ihr eigenes Logo und ihre eigene Marke. Hersteller von Hommage Uhren nutzen die Vorlage nur als Anregung und entwerfen ein so eigenständiges Design, dass am Ende nur noch einzelne Details an das Vorbild erinnern.

In der Praxis wird diese Grenze nicht scharf gezogen, und beide Bereiche gehen ineinander über. Wir verwenden die Begriffe deshalb gleichbedeutend.

Für Privatpersonen ist es in Deutschland nicht strafbar, eine gefälschte Uhr zu besitzen und zu tragen. Das Markenrecht setzt für eine Straftat gewerbsmäßiges Handeln voraus. Verboten sind also Herstellung, Verkauf und gewerblicher Handel, nicht der private Besitz. Dies ist keine Rechtsberatung und kann sich ändern.

Was beim Zoll passiert

Anders sieht es bei der Einfuhr aus. Kommt eine Fälschung als Postsendung aus einem Drittstaat, hält der Zoll sie an und vernichtet sie in der Regel. Bei Waren im Reisegepäck hat der Zoll einen Ermessensspielraum, bei Paketen nicht.

In anderen europäischen Ländern ist die Lage strenger. In Frankreich ist bereits der Besitz einer Fälschung strafbar, mit einem Strafrahmen von bis zu drei Jahren Haft und 300.000 Euro Geldstrafe. Der französische Zoll kann schon beim ersten Stück eingreifen, auch wenn es am Handgelenk getragen wird, und der Reisende muss die rechtmäßige Herkunft belegen.

Warum sich eine Fälschung nicht lohnt

Der wirtschaftliche Teil ist schnell erzählt. Für 30 bis 50 Euro lässt sich kein Uhrwerk bauen, das mehrere Jahre durchhält, und die Gehäusedichtungen einer Strandfälschung überstehen den ersten Regen selten. Wer stattdessen dasselbe Geld in eine Quarzuhr einer bekannten Einstiegsmarke steckt, bekommt Garantie, Ersatzteile und einen Händler, der erreichbar bleibt.

Dazu kommt der Auftritt. Uhrenträger erkennen eine Fälschung an Details, die der Kopierer nicht mitkopiert: am Datumsfenster ohne Lupe, an der ruckenden Sekunde eines Quarzwerks unter einem angeblichen Automatikzifferblatt, an der falschen Gravur des Gehäusebodens. Eine Hommage hat dieses Problem nicht, weil sie nichts vorgibt.

Hommage Uhren zu bekannten Luxusmodellen

Nachbau Uhren gibt es zu allen bekannten Vorbildern. Die folgende Auswahl ordnet verfügbare Modelle den Originalen zu, an denen sie sich orientieren. Bei jedem Vorbild steht, welche Merkmale es ausmachen und was die Alternative davon übernimmt.

Rolex Submariner Hommage

Die Idee zur Submariner kam Anfang der 1950er Jahre von René-Paul Jeanneret, einem Rolex-Direktor und begeisterten Sporttaucher. Er schlug Firmengründer Hans Wilsdorf eine Taucheruhr vor, die elegant genug für den Alltag sein sollte, und brachte eigene Vorschläge für Gehäuse, Zifferblatt und die drehbare Lünette ein. 1953 liefen die ersten Prototypen, 1954 stand die Uhr auf der Basler Uhrenmesse. Sean Connery trug sie 1962 im ersten James-Bond-Film.

Besondere Merkmale: Mercedes-Zeiger, Zykloplupe über dem Datum, drehbare Lünette mit 60er-Skala

Rolex Daytona Hommage

Der Cosmograph Daytona kam 1963 als Uhr für Rennfahrer auf den Markt. Die Tachymeterskala auf der Lünette rechnet aus einer gestoppten Zeit über eine bekannte Strecke die Durchschnittsgeschwindigkeit aus, ohne dass der Fahrer rechnen muss. Bekannt wurde das Modell durch Paul Newman, der eine Ausführung mit sogenanntem exotischem Zifferblatt trug. Genau dieses Exemplar erzielte später 17,8 Millionen Dollar bei einer Auktion.

Besondere Merkmale: drei Hilfszifferblätter, Tachymeterskala auf der Lünette, Drücker neben der Krone

Rolex Datejust Hommage

Die Datejust erschien 1945 zum 40-jährigen Bestehen von Rolex und war die erste Automatikuhr mit Datumsanzeige im Fenster. Die Lupe darüber kam 1953 hinzu. An der Grundform hat sich seither wenig geändert, was die Datejust zum meistverkauften Rolex-Modell macht. Für Hommagen ist sie dankbar, weil ihre Merkmale klar benennbar sind.

Besondere Merkmale: geriffelte Lünette, Jubilee-Armband aus fünf Gliedern, Datumslupe

Rolex GMT-Master II Hommage

Die GMT-Master erschien 1955 für die Piloten der Pan American Airways, die auf Langstreckenflügen zwei Zeitzonen im Blick behalten mussten. Ein vierter Zeiger läuft einmal in 24 Stunden um und wird gegen die zweifarbige Lünette gelesen. Die rot-blaue Variante trägt bei Sammlern den Namen Pepsi.

Besondere Merkmale: 24-Stunden-Zeiger, zweifarbige Lünette, Jubilee-Armband

Breitling Navitimer Hommage

Breitling entwarf die Navitimer 1952 für die Mitglieder der amerikanischen Pilotenvereinigung AOPA und lieferte 1954 die ersten hundert Stück aus. Ihr Kennzeichen ist der Rechenschieber auf der drehbaren Lünette: eine logarithmische Skala, mit der sich Spritverbrauch, Steigraten und Durchschnittsgeschwindigkeiten im Cockpit ausrechnen lassen. Zusammen mit den drei Totalisatoren ergibt das ein Zifferblatt, das dichter belegt ist als bei jeder anderen bekannten Uhr. Genau daran erkennt man eine Navitimer, und genau das übernehmen die folgenden beiden Modelle.

Besondere Merkmale: Rechenschieber-Lünette, dicht belegtes Zifferblatt, Chronograph

IWC Fliegeruhr Hommage

IWC baute ab 1936 Uhren für Flieger und lieferte ab 1940 die Große Fliegeruhr an die Luftwaffe. Diese Beobachtungsuhren, kurz B-Uhren, hatten 55 Millimeter Durchmesser und wurden nach einer festen Vorgabe des Reichsluftfahrtministeriums von fünf Herstellern gefertigt: IWC, A. Lange & Söhne, Wempe, Stowa und Laco. Deshalb ist eine Laco-Fliegeruhr keine Hommage an IWC, sondern die Uhr desselben Baumusters von einem der ursprünglichen Lieferanten.

Besondere Merkmale: große arabische Ziffern, Dreieck mit zwei Punkten bei 12 Uhr, Zwiebelkrone

IWC Portugieser Hommage

1939 bestellten die beiden portugiesischen Händler Rodrigues und Teixeira bei IWC eine Armbanduhr mit der Ganggenauigkeit eines Marinechronometers. Um diese Präzision zu erreichen, baute IWC das Taschenuhrkaliber 74 ein. Das Werk maß 38 Millimeter und passte nur in ein Gehäuse von 41,5 Millimetern, was für die damalige Zeit ungewöhnlich groß war. Die charakteristische Größe der Portugieser entstand also aus einer technischen Notwendigkeit.

Besondere Merkmale: großes schlichtes Zifferblatt, arabische Ziffern, feine Eisenbahnminuterie

Omega Speedmaster Hommage

Die Speedmaster kam 1957 als Uhr für den Motorsport auf den Markt. 1965 ließ die NASA sie als einzige Uhr für bemannte Raumflüge zu, und 1969 trug Buzz Aldrin sie auf dem Mond. Neil Armstrong hatte seine als Reserve in der Landefähre gelassen, deren Bordzeitmesser ausgefallen war. Seither heißt das Modell Moonwatch.

Besondere Merkmale: Chronograph mit Tachymeterlünette, schwarzes Zifferblatt, gerades Gehäuse

Panerai Luminor Hommage

Giovanni Panerai eröffnete 1860 in Florenz eine Uhrmacherwerkstatt, die zugleich die erste Uhrmacherschule der Stadt war. Bekannt wurde das Haus durch seine Leuchtmasse: 1916 ließ es die radiumhaltige Substanz Radiomir patentieren, mit der Zifferblätter im Dunkeln ablesbar wurden. 1949 folgte das Patent auf Luminor, eine Leuchtmasse auf Tritiumbasis. Die Uhren gingen an die Kampfschwimmer der italienischen Marine und kamen erst 1993 in den freien Verkauf.

Besondere Merkmale: Kissengehäuse, Bügel über der Krone, Sandwichzifferblatt

Audemars Piguet Royal Oak Hommage

Gérald Genta entwarf die Royal Oak 1972 als erste Luxussportuhr aus Edelstahl. Die achteckige Lünette mit sichtbaren Schrauben, das ins Gehäuse übergehende Armband und das feine Karomuster auf dem Zifferblatt begründeten eine eigene Gattung, zu der auch die Patek Philippe Nautilus gehört. Wer diese Bauform sucht, findet sie bei Marken aus dem Einstiegsbereich in großer Zahl, weil sie sich mit modernen Fertigungsverfahren gut umsetzen lässt.

Besondere Merkmale: achteckige Lünette, integriertes Armband, Karomuster auf dem Zifferblatt

Marken, die Hommage Uhren bauen

Die Hersteller in diesem Feld kommen aus drei Richtungen. Chinesische Marken wie Pagani Design und Parnis bauen fast ausschließlich Interpretationen bekannter Vorbilder und arbeiten mit japanischen Werken. Amerikanische Anbieter wie Invicta und Stührling verkaufen in großer Stückzahl und decken viele Vorbilder gleichzeitig ab. Dazu kommen europäische Marken mit eigener Geschichte, die kein fremdes Design brauchen, aber in derselben Preisklasse antreten.

MarkeHerkunftBekannt für
Pagani DesignChinaRolex-Interpretationen mit Saphirglas
ParnisChinagrößte Modellbreite, mechanische Werke
InvictaUSA / SchweizPro Diver als Submariner-Alternative
StührlingUSASkelettuhren und Chronographen
GigandetSchweizTaucheruhren mit Automatikwerk
BureiChinajapanische Werke im unteren Preissegment
FeiceChinaBauhaus-Design nach Junghans-Vorbild
DavosaSchweizSchweizer Uhren im Rolex-Design
LacoDeutschlandFliegeruhren nach historischem Baumuster
PanzeraAustralieneigenständige Kissengehäuse
SpinnakerGroßbritannienmaritime Automatikuhren

Sollte man eine Hommage Uhr kaufen?

Die Entscheidung hängt weniger am Geld als an der Erwartung. Drei Fragen helfen weiter:

  • Fühlst du dich wohl damit, eine Uhr zu tragen, deren Gestaltung auf einem anderen Entwurf beruht?
  • Gefällt dir die Optik einer bestimmten Luxusuhr, kannst sie dir aber nicht leisten?
  • Möchtest du eine Bauform ausprobieren, bevor du viel Geld für das Original ausgibst?

Wer zweimal zustimmt, fährt mit einer Hommage gut. Wer die Uhr dagegen kauft, um für den Besitzer eines Originals gehalten zu werden, wird enttäuscht: Aus der Nähe steht ein anderer Name auf dem Zifferblatt, und das bleibt so.

Worauf man beim Kauf achtet

  • Das Uhrwerk:

    Die verbreiteten Automatikwerke sind das Miyota 8215 und das Seiko NH35. Beide laufen zuverlässig, das NH35 hat Handaufzug und Sekundenstopp. Steht kein Werk in der Beschreibung, fehlt die wichtigste Angabe.

  • Das Glas:

    Saphirglas kostet Aufpreis und ist der einzige Schutz, der Kratzer im Alltag wirklich verhindert. Mineralglas zerkratzt an Türrahmen und Schlüsseln.

  • Die Wasserdichtigkeit:

    10 bar sind bei Taucher-Interpretationen üblich und ausreichend zum Schwimmen. Angaben unter 5 bar bedeuten in der Praxis Händewaschen, mehr nicht.

  • Der Durchmesser:

    Viele Hommagen fallen größer aus als ihre Vorbilder. 44 Millimeter sehen auf Produktfotos gut aus und stehen an einem schmalen Handgelenk über.

  • Die Ehrlichkeit des Anbieters:

    Wer sein Modell offen als Interpretation beschreibt, hat nichts zu verbergen. Wer im Angebotstext den Namen des Originals nennt, versucht eine Verwechslung.

Wer sich näher mit dem gewählten Modell beschäftigt, hat am Ende mehr davon. Wo weicht die Hommage vom Original ab, und warum hat der Hersteller sich so entschieden? Diese Fragen führen zu einem besseren Verständnis beider Uhren.

Plagiate von Modemarken erkennen

Gefälscht werden nicht nur Luxusuhren. Modemarken wie Emporio Armani, Michael Kors oder Hugo Boss sind besonders betroffen, weil ihre Uhren in einer Preisklasse liegen, in der ein Schnäppchen glaubwürdig wirkt. Ein Plagiat einer 200-Euro-Uhr fällt weniger auf als eine Rolex für 300 Euro.

Der Unterschied zur Hommage ist grundsätzlich: Bei Modeuhren wird nicht das Design kopiert, sondern allein das Logo. Die Uhr selbst ist ein Massenprodukt ohne besondere Gestaltung, ihr Wert entsteht aus dem Namen auf dem Zifferblatt. Genau deshalb gibt es keine Armani-Hommagen, sondern nur Armani-Plagiate.

Woran sich ein Plagiat erkennen lässt:

  • Der Preis: Aktuelle Modelle werden im Handel selten mehr als 30 Prozent unter der Empfehlung angeboten. Wer 70 Prozent Nachlass verspricht, verkauft entweder ein ausgelaufenes Modell oder keine echte Uhr.
  • Der Verkäufer: Marktplatzhändler ohne Impressum, ohne Anschrift und mit wenigen Bewertungen sind das häufigste Merkmal.
  • Die Beschriftung: Fälschungen scheitern regelmäßig an der Typografie: unsauber gedruckte Schriftzüge, ungleichmäßige Abstände der Indizes, schief sitzende Logos.
  • Der Gehäuseboden: Modemarken gravieren dort Modellnummer und Seriennummer. Fehlt eine der Angaben oder ist sie nur aufgedruckt, stimmt etwas nicht.
  • Verpackung und Papiere: Fehlende Garantiekarte, eine Anleitung in nur einer Sprache oder eine Box aus dünnem Karton sind Warnzeichen.
Kurz & knapp

Häufige Fragen

Sind Hommage Uhren legal?

Ja. Eine Hommage übernimmt Gestaltungsmerkmale wie eine drehbare Lünette, ein Kissengehäuse oder eine geriffelte Lünette, trägt aber den eigenen Markennamen. Geschützt sind Marke und Logo, nicht die allgemeine Formensprache einer Taucher- oder Fliegeruhr. Illegal wird es erst, wenn ein fremdes Logo auf dem Zifferblatt steht.

Was kostet eine gute Hommage Uhr?

Die meisten liegen zwischen 80 und 300 Euro. Dafür gibt es ein japanisches Automatikwerk von Miyota oder Seiko, Saphirglas und ein Stahlgehäuse mit 10 bar. Nach oben ist die Grenze offen: Marken wie Panzera, Laco oder Spinnaker verlangen 200 bis 800 Euro und bauen dafür aufwendiger.

Worin unterscheidet sich eine Hommage von einer Replica?

Die Replica gibt sich als Original aus und trägt das fremde Logo. Die Hommage will als eigenständige Uhr erkannt werden. Der Unterschied ist nicht nur rechtlich: Eine Replica muss die Fälschung verbergen, eine Hommage darf ihr Werk und ihre Verarbeitung offen benennen.

Erkennt man eine Hommage am Handgelenk?

Aus zwei Metern Abstand meistens nicht. Aus der Nähe schon, denn auf dem Zifferblatt steht ein anderer Name. Wer eine Uhr kauft, um für etwas gehalten zu werden, wird mit einer Hommage nicht glücklich. Wer ein Design mag, bekommt es zum Bruchteil des Preises. Wege zur echten Luxusuhr.

Welche Marke baut die besten Hommage Uhren?

Für mechanische Rolex-Interpretationen mit Saphirglas ist Pagani Design derzeit die meistgekaufte Adresse, für Taucheruhren Invicta und Gigandet, für Fliegeruhren Laco als historischer Hersteller. Parnis deckt die größte Modellbreite ab.