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Die besten Sinn Uhren: Kultige Taucheruhren und der Navigationschronograph im Breitling Design

Sinn Spezialuhren ist ein 1961 gegründeter deutscher Uhrenhersteller mit Sitz in Frankfurt am Main. Die von Sinn gefertigten mechanischen Uhren zählen zum mittleren Marktsegment.

Die Uhrenmarke Sinn stellt technisch hochwertige Uhren her. Sie wird auch als Ingenieursmarke bezeichnet, da sie sich immer wieder technologischen Herausforderungen im Bereich der mechanischen Uhren stellt und innovative Lösungen für professionelle Bereiche wie Flieger- und Taucheruhren entwickelt.

Die wichtigsten Fakten über die Uhrenmarke Sinn

Gründung: 1961
Sitz: Frankfurt am Main, Deutschland
Gründer: Helmut Sinn
Preisklasse: Mittleres Preissegment
Bekannte Modelle: Sinn 903 St, Navigationschronograph

Zu den Entwicklungen der Sinn Spezialuhren in diesen Bereichen gehören die TEGIMENT-Technologie, welche das Gehäuse extrem kratzfest macht, die HYDRO-Technologie, welche durch die Füllung mit einem Spezialöl die Uhren in jeder Tiefe wasserdicht werden lässt und der Magnetfeldschutz. Einen Schwerpunkt der heutigen Herstellung bieten Einsatzuhren für professionelle Einsatzkräfte wie die GSG 9.

Uhrenkollektion von Sinn

Die Kollektion von Sinn umfasst instrumentelle Uhren für die Fliegerei, Taucheruhren, aber auch Uhren in elegantem Design. Mit den Frankfurter Finanzplatzuhren widmete Sinn der Bankenmetropole Frankfurt am Main eine eigene Modelllinie.

Du möchtest eine Sinn Uhr kaufen und möchtest dich darüber informieren, welche beliebten Modelle es gibt? Hier erfährst du alle wissenswerten Details über die bedeutendsten Sinn Uhren, die Geschichte geschrieben haben. Viele dieser Modelle können trotz ihrer spannenden Hintergründe zu kundenfreundliche Preise erworben werden.

Sinn 356 Flieger

Diese Spezialuhr der Marke Sinn zeichnet sich durch ein Saphirglas und hochwertigem Lederband aus. Im Jahr 1996 wurde der Chronograph 356 Flieger erstmals produziert. Er repräsentiert den klassischen Fliegerchronographen des Hauses Sinn. Diese spezielle Uhr wird durch den weißen Aufdruck „Flieger“ bei drei Uhr gekennzeichnet. Die Uhr besitzt 38,5 Millimeter Durchmesser und ist somit kompakt, handlich und alltagstauglich, also nicht nur für Piloten gut geeignet.

Der 356 Flieger Chronograph ist in der traditionellen Variante mit einem Deckglas aus Acryl ausgestattet, während das Edelstahlgehäuse keine störenden Reflexionen generiert. Weiter ist der 356 Flieger Chronograph bis zu zehn Bar unterdrucksicher und druckfest, antimagnetisch nach DIN 8309 und stoßsicher. Das Automatikwerk SW 500 der Sellita treibt die Uhr an. Du hast die Auswahl zwischen einer Ausführung mit Lederband, mit Massivband oder mit Silikonband. Die Preise variieren hier je nach Material. Als 356 SA Flieger erhält der Chronograph ein hochwertiges Saphirglas sowie einen Boden aus Saphirglas, was zusätzlich zu Buche schlägt.

Sinn Taucheruhr U50

Sinn Spezialuhren führte 2005 die neuen Taucheruhren U1 und U2 ein. Bis heute bilden diese Taucheruhren festen Bestandteil der Kollektion. Die beiden Modelle sind aus einem Gehäuse aus deutschem U-Boot-Stahl angefertigt.
Die Eigenschaften dieses Metalls zeichnen sich durch extreme Seewasserresistenz aus und sind sehr stabil. Des Weiteren ist U-Boot-Stahl rissbeständig und antimagnetisch. Im Jahr 2020 wurde die Taucheruhr U50 auf dem Markt etabliert.
Es handelt sich hierbei um ein Modell im Design der U1 mit rund 41 Millimetern Durchmesser und 11,15 Millimetern an Höhe. Diese Dimensionen lassen die U50 deutlich kompakter und dezenter in den Abmessungen wirken.
Mit 50 Bar hält die U50 einem hohen Wasserdruck stand, ist unterdrucksicher und besitzt einen gehärteten Drehring, der nicht verloren gehen kann. Das Herzstück der Taucheruhr U50 besteht aus einem Automatikwerk SW 300-1 der Sellita.
Du kannst das Modell als Silikonband, Lederband oder Massivband erwerben. Gegen Aufpreis hast du die Möglichkeit, die U50 auch komplett gehärtet, mit einem Drehring aus schwarzer Hartstoffbeschichtung, zu bestellen.

Sinn Dreizeigeruhr 836

Anders als die Modelle 556 I und 856 fällt die Dreizeigeruhr 836 mit rund 43 Millimetern etwas größer aus. All diese Modelle zählen zu den klassischen Fliegeruhren von Sinn.
Das Modell 836 weist grundsätzlich alle Bausteine des Instrumentendesigns von Sinn auf, bringt jedoch durch das satinierte Edelstahlgehäuse, dem nicht eingebauten Kronenschutz und den rhodinierten Zeigern für Stunden und Minuten sowie dem roten Sekundenanzeiger mehr Sportlichkeit in die Kollektion.
All diese Faktoren beeinträchtigen ihre Funktionalität in keiner Weise. Durch das tegimentierte Gehäuse werden Kratzer verhindert. Die verschraubte Krone erlaubt dir eine Wassertiefe bis zu 100 Metern.
Das Innengehäuse ist bis zu 80.000 A/m vom Werk ab gerechnet resistent gegen Magnetfelder. Das beidseitig entspiegelte Saphirglas, zusammen mit der Leuchtmasse, ermöglicht dir ein gutes Ablesen der Parameter unter allen Bedingungen.
Als Uhrlaufwerk hat sich das etablierte Eta-Kaliber 2892 mit Automatikaufzug bewährt. Erhältlich ist die Dreizeigeruhr 836 sowohl mit Lederband als auch mit Stahlarmband.

Sinn Weltraumchronograph 140 St

Der, bis heute in der Kollektion von Sinn Uhren befindliche Weltraumchronograph 140 St hat eine interessante Weltraumfahrt hinter sich. Im Jahr 1985 trug der deutsche Astronaut Reinhard Furrer während der Spacelab D-1-Mission eine Sinn 140 in Edelstahl mit schwarzer Beschichtung.
Bei diesem Modell wurde auf die 24-Stunden-Anzeige verzichtet. Helmut Sinn gab Jahrzehnte später an, dass er dem Astronauten, Herrn Furrer und zwei weiteren seiner Kollegen diese Uhren mit 25 Prozent Rabatt verkaufte.
Selbst heute noch gibt es die Sinn 140 unter der Leitung von Lothar Schmidt in der Sinn-Kollektion. Damals barg das Modell 140 ein Lemania 5100 als Uhrlaufwerk in sich und wies ursprünglich eine 24-Stunden-Anzeige auf der Zwölf-Uhr-Position auf.
Der Weltraumchronograph 140 unterlag bis heute stetigen Weiterentwicklungen und arbeitet in der Zwischenzeit mit einem eigenen Automatikwerk, dem Kaliber SZ01, welches sich auf das erprobte Eta-Valjoux 7750 stützt.
Gleichermaßen wie das Lemania 5100 verfügt das SZ01 über einen Minutenstoppzeiger, welcher im Zentrum positioniert ist.
Du erwirbst diesen Weltraumchronographen 140 St mittlerweile mit einem perlgestrahlten Edelstahlgehäuse, welches mit der filigranen Tegiment-Technologie oberflächengehärtet ist, während die Ar-Trockenhaltetechnik das Innenleben des Chronographen vor Feuchtigkeit präventiv schützt.
Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 44 Millimetern und bleibt bis zu 100 Metern wasserdicht. Zusätzlich besitzt diese Uhr einen innenliegenden Fliegerdrehring. Du hast beim Kauf die Auswahlmöglichkeit zwischen einem Lederarmband oder einem Massivarmband.

Sinn Frankfurter Finanzplatzuhr

Seit dem Gründungsjahr 1961 hat Sinn Spezialuhren den eigenen Firmensitz in Frankfurt. Im Jahr 2017 zog das Unternehmen lediglich von Rödelheim nach Sossenheim, um ein neues Firmengebäude zu beziehen.
Sinn setzte der Stadt Frankfurt als deutschen Hotspot der Finanzwelt ein spezielles Denkmal. Mit der aus dem Hause Sinn stammenden Finanzplatzuhr vereint diese seit 1999 bestehende Kollektion bestechende Eleganz mit akkurater Ablesbarkeit.
Den Spatenstich bildete die Sinn 6000. Dabei handelt es sich um einen Chronographen mit drei Zeitzonen. Dieses Modell findest du auch heute noch in der Kollektion des Hauses Sinn.
Bei der Sinn 6012 handelt es sich um eine Frankfurter Finanzplatzuhr, die dir einen Vollkalender anzeigt, deren Mondphasenanzeige einen Erdtrabanten aus Perlmutt abbildet. Die komplexen Funktionen der Frankfurter Finanzplatzuhr werden durch das Automatikkaliber SZ06 angetrieben.
Dies ist ein Valjoux 7751, in welches Sinn einen 60-Minuten-Zähler eingebaut hat. Mit 41,5 Millimetern Durchmesser ist die Frankfurter Finanzplatzuhr sogar bis zu 100 Meter wasserdicht.
Erhältlich ist diese wertvolle Uhr mit Edelstahlband und zusätzlich erhältst du ein hochwertiges Lederband on top.

Geschichte von Sinn

1961 gründete der Pilot Helmut Sinn die Sinn Spezialuhren GmbH & Co. KG in Frankfurt am Main und konzentriert sich mit seine Chronographen auf den professionellen Sektor der Fliegerei. Hierbei arbeitete er im Direktvertrieb und schaltete den Zwischenhändler aus. Seine eigene Tätigkeit als Pilot half ihm dabei, auf die professionellen Bedürfnisse der Piloten einzugehen.

So kam Sinn zum Breitling Navitimer Design

Nachdem Breitling 1979, auf Grund der Quarzkrise, die Produktion einstellen musste, übernahm Helmut Sinn die Restbestände der Navitimer und bot sie fortan unter seinem Namen feil. Als die Bestände aufgebraucht waren, ließ er eigene Gehäuse anfertigen. Seitdem gibt es bei Sinn, mit dem Navigations-Chronograph 903, Uhren im Navitimer-Design.

Mehrere Male gingen Sinn Spezialuhren auf eine Reise ins Weltall, wie 1993 an Bord der Columbia. 1994 verkaufte Sinn das Unternehmen an Lothar Schmidt, welcher sich vom reinen Direktvertrieb im professionellen Bereich entfernte, indem er Vertriebsdepots gründete. Er vergrößerte die Modellpalette und setzte auf die Entwicklung neuer und innovativer Technologien.

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