Französische Uhrenmarken haben eine lange Tradition. Vor allem Cartier gehört zu den angesehensten Häusern weltweit. Erfahre hier mehr über die Geschichte und die besten Modelle bekannter Uhrenmarken aus Frankreich.
Bevor die Schweizer Uhrenindustrie den Weltmarkt eroberte, galt Frankreich als Mekka der hohen Uhrmacherkunst. Mit der Auswanderungswelle der Hugenotten suchten allerdings auch viele talentierte Uhrmacher in Ländern wie den USA und der Schweiz ihr Glück. Davon profitierte vor allem die Schweiz, deren Uhrenindustrie danach ihren globalen Siegeszug antrat.
Verschwunden ist die französische Uhrmacherei trotzdem nie. Paris, Charquemont, Morteau und Besançon wurden zu Zentren mit ganz unterschiedlicher Prägung. Manche traditionsreichen Namen haben heute ihren Sitz in der Schweiz, während junge Marken den Uhrenmarkt von Frankreich aus bereichern. Deshalb werden Markenherkunft und Fertigungsort in diesem Artikel nur dort getrennt, wo es für die richtige Einordnung notwendig ist.
Französische Uhrenmarken Liste
Hier findest du eine aktuelle Liste französischer Uhrenmarken. Darunter sind traditionelle und bekannte Hersteller aus dem Luxussegment, aber auch junge, kleine Marken, die sich bereits am Markt etabliert haben.
| Marke | Gründung | Sitz | Preislage |
|---|---|---|---|
| Cartier | 1847 | Paris, Frankreich | Luxus |
| Breguet | 1775 | L’Abbaye, Schweiz | Luxus |
| Bell & Ross | 1994 | Paris, Frankreich | Luxus |
| Yema | 1948 | Morteau, Frankreich | Mittelklasse |
| Pequignet | 1973 | Morteau, Frankreich | Luxus |
| Herbelin | 1947 | Charquemont, Frankreich | Mittelklasse |
| Dodane | 1857 | Châtillon-le-Duc, Frankreich | Gehoben |
| Lip | 1867 | Besançon, Frankreich | Einstieg |
| Baltic | 2017 | Paris, Frankreich | Mittelklasse |
| March LA.B | 2009 | Paris, Frankreich | Gehoben |
| Charlie Paris | 2014 | Paris, Frankreich | Einstieg |
| Depancel | 2018 | Besançon, Frankreich | Mittelklasse |
Preisstufen Einstieg bis 150 € Mittelklasse 150–500 € Gehoben 500–2.500 € Luxus 2.500–20.000 €
Die beliebtesten Uhrenmarken aus Frankreich
Eine Rangliste der besten Uhren aus Frankreich würde ganz klar von Cartier angeführt. Doch auch Bell & Ross, Yema und andere Marken besitzen eine eigene Geschichte und einen unverwechselbaren Stil. Diese wollen wir dir hier in kurzen Porträts näherbringen.
Cartier | |
|---|---|
| Gründung | 1847 |
| Sitz | Paris, Frankreich |
| Gründer | Louis-François Cartier |
Cartier ist einer der international bekanntesten Uhren- und Schmuckhersteller und hat seit dem Gründungsjahr 1847 seinen Firmensitz in Paris. Die Uhrenmodelle Tank, Santos, Ballon Bleu und Pasha erlangten Weltruhm. Mit der Santos präsentierte Cartier nicht nur eine der ersten Fliegeruhren. Mit ihr begann auch die erfolgreiche Verbreitung der Armbanduhr unter Männern.
Vor Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Armbanduhr vor allem als Accessoire für finanzkräftige Damen. Die Santos verband den modischen Auftritt mit einem praktischen Nutzen für den Flugpionier Alberto Santos-Dumont. Unter den berühmten Cartier-Trägern finden sich Andy Warhol, Cary Grant, Grace Kelly und Greta Garbo. Die Uhren entstehen heute in der Schweiz, die Marke und ihr Stil bleiben unverkennbar französisch.


Bell & Ross | |
|---|---|
| Gründung | 1994 |
| Sitz | Paris, Frankreich |
| Gründer | Bruno Belamich und Carlos A. Rosillo |
Die Marke Bell & Ross mit Sitz in Paris gehört zu den jüngeren französischen Uhrenmarken. Im Jahr 1994 schlossen sich der Designer Bruno Belamich und der Unternehmer Carlos A. Rosillo zusammen. Es sollten Uhren für den professionellen Einsatz entstehen, beispielsweise für Astronauten, Piloten und Taucher. Das Design von Bell & Ross-Uhren erinnert daher stark an Cockpitarmaturen.
Die vier arabischen Ziffern in Übergröße sind ein Markenzeichen vieler Modelle. Zusammen mit den schlichten Farben und klaren Formen sorgen sie für eine sehr gute Ablesbarkeit. Mit dieser konsequenten Instrumentenoptik eroberte Bell & Ross ein Segment, in dem zuvor vor allem Panerai das Sagen hatte.


Yema | |
|---|---|
| Gründung | 1948 |
| Sitz | Morteau, Frankreich |
| Gründer | Henry-Louis Belmont |
Yema ist eine französische Uhrenmarke, die 1948 vom Uhrmacher Henry-Louis Belmont gegründet wurde. Die Marke stellt langlebige Zeitmesser zum Tauchen, Segeln und für den Motorsport her. Verschiedene Yema-Uhren begleiteten außerdem eine französisch-amerikanische Orbitalflugmission, eine Expedition zum Nordpol und die Proxima-Weltraummission.
Es ist daher kein Wunder, dass ältere Yema-Zeitmesser auf dem Vintage-Markt geschätzt werden. Unter den modernen Modellen ist vor allem die Superman Heritage bemerkenswert. Sie greift die klassische Superman von 1963 mit ihrem charakteristischen Lünettenverschluss auf. Dazu kommen Rallygraf, Flygraf und weitere Kollektionen für Motorsport, Luftfahrt und Yachtsport.
YEMA Rallygraf Panda Stahl Hybrid Mechanisch Quarz Leder Weiß Herrenuhr, Schwarz
YEMA Rallygraf Alpine Chronograph Hybrid Mechanisch Quarz Stahl Schwarz Leder Weiß Datum Herrenuhr
YEMA Rallygraf Herrenuhr mit Datumsanzeige, aus Edelstahl, mechanisch, Quarz, Schwarz
Pequignet | |
|---|---|
| Gründung | 1973 |
| Sitz | Morteau, Frankreich |
| Gründer | Émile Pequignet |
Während der Quarzkrise in den 1970er-Jahren hatten es französische Uhrenhersteller schwer. Nur wenige Manufakturen überlebten. Dennoch brachte Émile Pequignet 1973 in Morteau den Mut auf, ein neues Unternehmen ins Leben zu rufen. Später formte Didier Leibundgut daraus eine international anerkannte Marke für hochwertige mechanische Uhren.
Der entscheidende technische Schritt folgte mit dem 2011 vorgestellten Calibre Royal. Das Werk verbindet eine große Gangreserve mit mehreren integrierten Anzeigen. Seit 2021 ergänzt das kompaktere Calibre Initial das Angebot. Pequignet ist damit eine der wenigen französischen Marken mit eigenen modernen Manufakturwerken.


Herbelin | |
|---|---|
| Gründung | 1947 |
| Sitz | Charquemont, Frankreich |
| Gründer | Michel Herbelin |
Die Marke Herbelin (früher Michel Herbelin) mit Sitz in Charquemont wurde im Jahr 1947 gegründet. Seit 2022 tritt das Familienunternehmen ohne den Vornamen Michel auf. Das Modell Newport erlangte 1988 mit seinen stegförmigen Bandanstößen internationale Bekanntheit und wurde zum Wahrzeichen des Hauses.
Andere Modelle erinnern optisch an Designklassiker wie Tank oder Santos von Cartier. Herbelin-Uhren bestehen aus hochwertigen Materialien und bleiben dennoch vergleichsweise erschwinglich. Auf einigen Damenuhren funkeln Brillanten, was in dieser Preisklasse eher ungewöhnlich ist. Das Sortiment reicht heute von Quarzuhren bis zu mechanischen Modellen.
Dodane | |
|---|---|
| Gründung | 1857 |
| Sitz | Châtillon-le-Duc, Frankreich |
| Gründer | Alphonse Dodane und François-Xavier Joubert |
Die Manufaktur Dodane wurde 1857 von Alphonse Dodane und seinem Schwiegervater François-Xavier Joubert gegründet. Bekannt wurde die französische Uhrenmarke vor allem durch ihre Fliegerchronographen. In den 1950er-Jahren gehörte Dodane zu den Herstellern der Type 21 mit Flyback-Funktion für den militärischen Einsatz.
Heute stellt das Unternehmen neben der Type 21 auch die neuere Type 23 und Bordchronographen für Flugzeuge her. In den Armbanduhren arbeiten meist Schweizer Werke oder Chronographenmodule. Dodanes besondere Legitimität stammt deshalb nicht aus einem französischen Kaliber, sondern aus der langen eigenen Erfahrung mit militärisch genutzten Zeitmessern.
Lip | |
|---|---|
| Gründung | 1867 |
| Sitz | Besançon, Frankreich |
| Gründer | Emmanuel Lipmann |
Lip gehört zu den großen Namen der französischen Industriegeschichte. Die rechteckige T18, die Taucheruhr Nautic-Ski und die von Roger Tallon entworfene Mach 2000 zeigen, wie unterschiedlich das Haus im Laufe der Jahrzehnte auftrat. Zur Geschichte gehören auch die berühmten Arbeitskämpfe der 1970er-Jahre.
Heute legt Lip zahlreiche Klassiker neu auf. Viele Modelle liegen im Einstieg oder in der unteren Mittelklasse. Das macht die Marke für alle interessant, die französische Designgeschichte suchen, aber nicht gleich in die Preisregionen von Cartier oder Pequignet einsteigen möchten.
Junge französische Uhrenmarken
Neben den traditionsreichen Häusern ist in Frankreich eine neue Generation unabhängiger Marken entstanden. Baltic, March LA.B, Charlie Paris und Depancel setzen jeweils auf eine klar erkennbare Gestaltung, ohne die Geschichte der alten Manufakturen nachzuahmen.
Baltic | |
|---|---|
| Gründung | 2017 |
| Sitz | Paris, Frankreich |
| Gründer | Étienne Malec |
Baltic wurde durch kompakte mechanische Uhren im Stil der 1940er- bis 1970er-Jahre bekannt. Bicompax-Chronographen, klassische Taucheruhren und die MR mit Mikrorotor zeigen die Vorliebe der Marke für ausgewogene Proportionen und detailreiche Zifferblätter. Der Schwerpunkt liegt preislich in der Mittelklasse.
March LA.B | |
|---|---|
| Gründung | 2009 |
| Sitz | Paris, Frankreich |
| Gründer | Alain Marhic, Jérôme Mage und Joseph Chatel |
March LA.B verbindet französische Eleganz mit Einflüssen aus Los Angeles und Biarritz. Kantige Gehäuse, grüne Zifferblätter und Anklänge an die 1970er-Jahre geben den Uhren einen hohen Wiedererkennungswert. Die Reihen AM2, Mansart und Belza reichen von eleganten bis zu sportlichen Modellen.
Charlie Paris | |
|---|---|
| Gründung | 2014 |
| Sitz | Paris, Frankreich |
| Gründer | Ambroise und Adrien |
Charlie Paris wurde von zwei Jugendfreunden gegründet und bietet einen breiten Einstieg in französisch gestaltete Uhren. Das Sortiment reicht von schlichten Quarzmodellen bis zu Automatik-, GMT- und Taucheruhren. Kollektionen wie Initial und Concordia liegen hauptsächlich im Einstieg und in der Mittelklasse.
Depancel | |
|---|---|
| Gründung | 2018 |
| Sitz | Besançon, Frankreich |
| Gründer | Clément |
Depancel leitet seinen Namen aus den französischen Automobilherstellern Delage, Panhard und Facel Vega ab. Lünetten, Zifferblätter und Modellnamen greifen Instrumente, Rennstrecken und Karosseriedetails auf. Damit richtet sich die junge Marke besonders an Liebhaber von Motorsport und mechanischen Uhren.
Alte französische Uhrenhersteller und prägende Designer
Nicht jede wichtige französische Uhrenmarke besteht heute noch als regulär produzierendes Haus. Gerade bei Sammlern sind jedoch Namen relevant, deren Uhren eine Epoche geprägt haben.
Alain Silberstein | |
|---|---|
| Gründung | 1990 |
| Sitz | Besançon, Frankreich |
| Gründer | Alain Silberstein |
Alain Silberstein gehörte sicher zu den ausgefallensten Uhrenmarken. Die Kollektionen des gelernten Innenarchitekten, dessen Leidenschaft 1990 in der Gründung der gleichnamigen Luxusuhrenmarke gipfelte, sind aus einem wilden Mix aus Formen und Mustern komponiert. Die Uhren besitzen den typischen Pop-Art-Stil der 90er-Jahre.
Das scheinbar willkürliche Zusammenspiel geometrischer Formen sticht aus der Masse heraus. Natürlich ist diese Stil-Extravaganz nicht jedermanns Sache, aber die Uhren von Alain Silberstein wollen auch nicht jeden Geschmack treffen. 2012 stellte Alain Silberstein die reguläre Produktion ein. Was bleibt, ist eine Marke, die Konventionen über Bord warf und das Uhrendesign der folgenden Jahre mitgestaltete.
Weitere historische oder kleinere Namen aus Frankreich sind Antide Janvier, Merci, Fugue und L. Leroy.
Schweizer Uhrenmarken mit Wurzeln in Frankreich
Das Beispiel Breguet zeigt, wie eng die französische und die Schweizer Uhrengeschichte miteinander verbunden sind. Auch Jaeger-LeCoultre, Ferdinand Berthoud und ZRC besitzen wichtige französische Kapitel, gehören als heutige Marken aber in die Schweiz.
Breguet | |
|---|---|
| Gründung | 1775 |
| Sitz | L’Abbaye, Schweiz |
| Gründer | Abraham-Louis Breguet |
Breguet gehört bis heute zu den bekanntesten Namen der französischen Uhrengeschichte, obwohl der Hauptsitz mittlerweile im Schweizer L’Abbaye liegt. Bereits als Jugendlicher erlernte Abraham-Louis Breguet in Neuenburg und Versailles das Uhrmacherhandwerk. Später eröffnete er am Pariser Quai de l’Horloge sein eigenes Atelier.
Über mehrere Jahrzehnte entwickelte er Stilelemente und Techniken, die noch heute mit seinem Namen verbunden sind. Dazu gehören Breguet-Ziffern, Breguet-Zeiger und die Arbeit am Tourbillon. Für Caroline Murat, die jüngere Schwester Napoleons, entstand eine der frühesten eigens als Armbanduhr entworfenen Uhren. Sie wurde 1810 bestellt und 1812 ausgeliefert.


ZRC | |
|---|---|
| Gründung | 1904 |
| Sitz | Genf, Schweiz |
| Gründer | Edmond Zuccolo und Joseph Rochet |
ZRC ist eine Schweizer Marke mit einer besonders starken Verbindung zur französischen Marine. Bekannt wurde vor allem die Grands Fonds 300 mit ihrer Krone bei sechs Uhr. Die Nutzung durch französische Marinetaucher erklärt, warum ZRC häufig in Listen französischer Taucheruhren auftaucht.
Jaeger-LeCoultre | |
|---|---|
| Gründung | 1833 |
| Sitz | Le Sentier, Schweiz |
| Gründer | Antoine LeCoultre |
Der Pariser Uhrmacher Edmond Jaeger forderte Schweizer Hersteller dazu auf, besonders flache Werke nach seinen Entwürfen zu bauen. Jacques-David LeCoultre nahm die Herausforderung an. Die Kooperation war so erfolgreich, dass aus ihr 1937 der Name Jaeger-LeCoultre hervorging.
Obwohl die Manufaktur ihren Ursprung und Sitz in der Schweiz hat, darf der Verdienst der französischen Beteiligung nicht unterschätzt werden. Jaegers Konstruktionen und Pariser Stil prägten die gemeinsamen ultraflachen Kaliber. Die Gründung der Schweizer Werkstatt geht jedoch auf Antoine LeCoultre im Jahr 1833 zurück.


Ferdinand Berthoud | |
|---|---|
| Gründung | 2015 |
| Sitz | Fleurier, Schweiz |
| Gründer | Karl-Friedrich Scheufele |
Die moderne Marke Ferdinand Berthoud ist nach dem 1727 geborenen Uhrmacher Ferdinand Berthoud benannt. Er wanderte in jungen Jahren nach Paris aus, erhielt dort 1753 den Meistertitel und arbeitete später an Marinechronometern für die französische Krone. Seine Laufbahn verbindet die Schweizer Herkunft mit der französischen Wissenschafts- und Marinegeschichte.
Karl-Friedrich Scheufele belebte den Namen 2015 in Fleurier neu. Die heutige Chronométrie Ferdinand Berthoud baut hochkomplizierte Chronometer in kleinen Stückzahlen. Sie greift den Präzisionsanspruch des historischen Meisters auf, ist als modernes Unternehmen aber eine Schweizer Marke.
Redaktionelle Rangliste: Die besten französischen Uhrenmarken
Für unsere redaktionelle Rangliste bewerten wir die Marken nach eigenständigem Profil, historischer Bedeutung, technischer Substanz und heutiger Relevanz. Daraus ergibt sich folgende Reihenfolge:
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Cartier ist die international bedeutendste französische Uhrenmarke. Tank und Santos prägten das Design der Armbanduhr über Generationen und sind bis heute sofort wiederzuerkennen.
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Bell & Ross besitzt mit seinen von Cockpitinstrumenten inspirierten Gehäusen eine besonders klare Identität. Die Verbindung aus Pariser Design und Schweizer Fertigung macht die Marke zur sportlichen Luxusalternative zu Cartier.
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Yema steht für eigenständige französische Sportuhren mit Geschichte. Superman, Rallygraf und Flygraf verbinden Tauchen, Motorsport und Luftfahrt mit einem vergleichsweise zugänglichen Preisniveau.
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Herbelin verbindet den Standort Charquemont mit einer breiten, klassisch gestalteten Kollektion. Die Marke ist besonders interessant für Käufer, die eine etablierte französische Alternative im mittleren Preissegment suchen.
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Pequignet besitzt mit dem Calibre Royal eine außergewöhnlich hohe technische Eigenständigkeit. Die Manufaktur erreicht weniger Käufer als Cartier oder Yema, ist für Freunde französischer Mechanik aber besonders spannend.
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Lip gehört zu den wichtigsten Namen der französischen Industriegeschichte. Die heutigen Uhren bieten einen preiswerten Einstieg und greifen bekannte Entwürfe der Marke auf.
Diese Rangliste bewertet aktive Marken, die heute als französisch auftreten. Breguet besitzt eine herausragende französische Geschichte, hat seinen Sitz heute jedoch in der Schweiz und wird deshalb nicht in die aktuelle Rangfolge aufgenommen.
Häufige Fragen zu französischen Uhrenmarken
Welche französischen Uhrenmarken gibt es?
Zu den bekanntesten französischen Uhrenmarken gehören Cartier, Bell & Ross, Herbelin, Yema, Pequignet, Dodane und Lip. Jüngere Namen sind Baltic, March LA.B, Charlie Paris und Depancel. Sie unterscheiden sich deutlich bei Stil, Technik und Preis.
Welche ist die bekannteste französische Uhrenmarke?
Cartier ist international die bekannteste französische Uhrenmarke. Modelle wie Tank und Santos prägen das Uhrendesign seit Generationen. Wer eine sportlichere Marke sucht, findet mit Bell & Ross oder Yema zwei ebenfalls bekannte französische Alternativen.
Ist Cartier eine französische oder Schweizer Uhrenmarke?
Cartier ist ein 1847 in Paris gegründetes französisches Maison. Der Hauptsitz liegt weiterhin in Paris. Die Uhrenfertigung erfolgt heute in der Schweiz, weshalb Cartier-Uhren Swiss Made tragen. Die Marke selbst bleibt ihrer Herkunft und Identität nach französisch.
Ist Breguet eine französische Uhrenmarke?
Breguet wurde 1775 in Paris gegründet und gehört zu den wichtigsten Namen der französischen Uhrengeschichte. Heute sitzt die Manufaktur in L’Abbaye in der Schweiz. Breguet ist daher eine Schweizer Uhrenmarke mit außergewöhnlich starken französischen Wurzeln.
Welche französischen Uhrenmarken sind preislich gut zugänglich?
Lip, Charlie Paris und einzelne Kollektionen von Herbelin bieten einen vergleichsweise zugänglichen Einstieg. Yema und Baltic liegen meist in der Mittelklasse. Cartier, Bell & Ross und Pequignet richten sich stärker an Käufer im gehobenen oder luxuriösen Segment.
