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Im Retrotrend: Die coolsten Casio Taschenrechner Uhren

In den Achtzigern galt die Casio Taschenrechner Uhr mit Digitalanzeige und integriertem Taschenrechner als geradezu futuristisch. Mit der ersten Handywelle Mitte der Neunziger war es damit schlagartig vorbei – um nun endlich eine Renaissance zu erfahren.

Heißt es nicht, alle Trends kämen irgendwann wieder? Wahrscheinlich gilt das vor allem für all das, was doch irgendwie gut war – auch wenn sich die Menschen jahrelang dafür geschämt haben. Auch bei Armbanduhren ist eine Retrowelle zu spüren, wie sie vor einigen Jahren noch nicht möglich gewesen wäre.

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Casio Herren Uhr mit Taschenrechner CA-53W-1
  • Anzeigetyp: Digital
  • Schluße: Dornschließe
  • Zusatzfunktionen: Automatischer Kalender, Tagesalarm, Stoppfunktion

Wer braucht heutzutage wirklich noch eine Armbanduhr? Gerade deshalb wieder voll im Trend: Taschenrechner Uhren von Casio.

Dabei galten die Zeiten, in denen eine Armbanduhr ein Statussymbol und damit der Hingucker schlechthin war, als vorbei. Wer heute punkten wollte, zog sein Smartphone aus der Tasche. Weil das gute Stück gleichzeitig auch Stoppuhren, Weckern und Kalendern Konkurrenz machte, sich von selbst auf Sommer- oder Winterzeit umstellte und selbstverständlich alle Mondphasen kannte.

Casio Taschenrechner Uhr wieder voll im Trend

Doch mittlerweile ist alles anders: Die klassischen Uhrenhersteller, die sich nicht erst seit der Vorstellung des iPhones in einer kleinen Krise befanden, schwimmen in der aktuellen Retrowelle ganz oben auf. Vor allem die Uhren mit Taschenrechner-Funktion sind wieder Kult und besonders gefragte Modelle. Und irgendwie ist es auch logisch: Jeder weiß, dass der Rechner am Handgelenk wirklich nur Deko ist. Damit positionieren sich diese Uhren ganz klar gegen die Smartwatches mit völlig überladenen Funktionen und Datensammelwut.

Auch Hollywood liebt die Casio Taschenrechner Uhr

Die Casio CA-53W ist genau die Uhr, die Michael J. Fox in Zurück in die Zukunft am Handgelenk getragen hat. Aber die Casio Taschenrechner Uhr ist nicht nur in 80er-Jahre-Kultfilmen zu sehen, sondern auch aktuelle Filme und Serien setzten wieder auf den Klassiker von Casio. So trägt Walter White in der Serie Breaking Bad eine Casio Taschenrechner Uhr, bis er als Heisenberg auf eine Tag Heuer Monaco wechselt.

Casio Taschenrechner Uhr, getragen im Kultfilm Zurück in die Zukunft
Marty McFly trägt die Casio Taschenrechner Uhr in „Zurück in die Zukunft“.

Günstig und gut: die Uhrenklassiker von Casio

Die besten Modelle hatten damals wie heute die Quarzuhrenspezialisten von Casio, die sich Jahrelang einfach weigerten die als antiquiert abgestempelten Uhren aus dem Sortiment zu nehmen. Dies zahlt sich nun aus, denn Casio ist hier nun natürlich wieder Vorreiter und bietet gleich eine ganze Reihe von Armbanduhren an, die wie ein Direktimport aus Neunzehnhundertsechsundachtzig wirken.

Hier haben wir für euch die beliebtesten Casio Taschenrechner Uhren ausgewählt:

Unsere Empfehlung: Casio DBC-611E-1EF

Die Casio DBC-611E-1EF besitzt mit ihrem eckigen Gehäuse einen besonderen Retro-Charme. Mit 46,5 x 33,1 mm ist die Uhr weder zu groß noch zu kein. Das Edelstahlarmband lässt sich millimetergenau einstellen und ist sehr angenehm zu tragen. Die Casio Taschenrechneruhr ist 3 bar wasserdicht und wird von einer CR1616 Knopfzellenbatterie angetrieben.

Casio Collection Unisex-Armbanduhr DBC611E1EF
  • Armbandmaterial: Edelstahl, Gehäuse: Kunststoff
  • Schließe: Klappverschluss
  • Uhrglas: Kunststoff

Die Geschichte der Taschenrechneruhren

Luxusartikel der 70er-Jahre, Technik Gadget der 80er-Jahre und Retroobjekt von heute

In den 1980er-Jahren kamen sie so richtig in Mode und waren nicht nur auf Schulhöfen ein viel beachtetes Objekt der Begierde: Taschenrechneruhren. Die digitalen Uhren für das Handgelenk mit integriertem Mini-Taschenrechner waren das Gadget für Technikaffine. Je nach Modell beherrschten sie die simplen Grundrechenarten oder sogar die Funktionen eines professionellen Taschenrechners. Diese Armbanduhren markieren den Anfang einer technischen Ära in der Uhrenherstellung: die Integration unterschiedlichster Zusatzfunktionen, die über das Messen der Zeit hinausgehen. Digitaluhren mit Videospielen oder ein eingebauter Mini-Fernsehbildschirm stellen die Highlights dieser Entwicklung dar.

Die Anfänge der Taschenrechneruhren

Es ist kein Zufall, dass grade die Firma Pulsar, die zur Hamilton Watch Company gehörte, 1975 die erste Taschenrechneruhr auf den Markt brachte. Denn zuvor produzierte der Uhrenhersteller 1972 auch die erste Quarz-Digital-Armbanduhr der Welt, damals erhältlich zum Preis eines Autos. Nur reiche Leute wie Könige, Präsidenten und Sportstars konnten sich ein solches Stück leisten. Die erste Uhr mit integriertem Taschenrechner trug die Bezeichnung Time Computer Calculator 901 und besaß weniger Funktionen als ein einfacher Handtaschenrechner heute. Mehr als Addieren, Subtrahieren, Dividieren und Multiplizieren konnte der Calculator 901 nicht.

Das Nachfolgemodell 902 aus dem Jahr 1977 bot zusätzlich die Möglichkeit zur Prozentrechnung. Typisch für diese Uhrenserie sind die kleinen Knöpfe, die sich nur mittels des mitgelieferten Stiftes komfortabel bedienen ließen. Wie bei der weltweit ersten Quarz-Digital-Armbanduhr stand auch bei der ersten Taschenrechneruhr die Exklusivität im Vordergrund. Die Gehäuse der ersten 1000 hergestellten digitalen Zeitmesser bestanden aus edelstem Gold. Eine hochwertige Uhrenverpackung komplettierte das Ganze. Aber auch die mit einem Stahlgehäuse versehenen Uhren kosteten den stolzen Preis von 550 US-Dollar. Folglich blieben die verkauften Stückzahlen im niedrigen Bereich.

Auch die Digitaluhr mit Taschenrechner-Funktion der Firma Hewlett Packard von 1977, die HP-01, war kein Massenprodukt. Nach nur drei Jahren beendete der Computer- und Technikkonzern den Verkauf seiner einzigen je entworfenen und produzierten Armbanduhr. Wie bei den Modellen von Pulsar betätigte man den Mini-Taschenrechner mit einem Stift. Heute auf dem Gebrauchtmarkt angebotene Stücke weisen oft die Gebrauchsspuren eines Kugelschreibers auf, da vermutlich der mitgelieferte Stift oft verlegt wurde. Charakteristisch für den HP-01 ist sein rotes LED Display mit 8 Stellen sowie die 28 kleinen, teilweise doppelt belegten Tasten. Die Uhr konnte auch Intervall-, Datums- und Zeitberechnungen durchführen. Hewlett Packard gab insgesamt fünf Modelle heraus, zwei vergoldete und drei mit Edelstahl-Gehäuse.

Citizen stellte 1978 mit der 9140A alle bisherigen Taschenrechneruhren auf dem Markt in den Schatten. Sie besaß ganze 41 Knöpfe mit Rechenfunktionen wie für das Ziehen der Quadratwurzel und das Berechnen von Sinus, Cosinus und Tangens. Zudem lassen sich mit einigen Taschenrechnertasten mehrere Funktionen bedienen, zum Beispiel für Logarithmen und Polarkoordinaten-Umrechnungen. Sogar statistische Funktionen integrierte der Uhrenhersteller. Dabei platzierte Citizen die Knöpfe nicht im Block, sondern kreisförmig auf dem Außenring der Uhr an. Von diesem speziellen gold- oder silberfarbenem Zeitmesser produzierte Citizen nur wenige Hunderte Exemplare. Heute ist sie ein beliebtes und gesuchtes Sammlerstück.

Rasanter Aufstieg zum Must-have Piece

Ab Anfang der 1980er-Jahre stieg die Produktion der Taschenrechneruhren langsam, aber stetig an. Im Laufe dieses Jahrzehnts wurden diese Uhren zu einem Stück der Jugend- und Popkultur, einem fashion item und einem weitverbreiteten Liebhaberstück für alle Technikbegeisterten. Ob der Musiker Sting in seiner Zeit bei der Band Police oder Michael J. Fox als Marty McFly im Kinofilm „Zurück in die Zukunft“, viele berühmte Persönlichkeiten trugen eine Calculator Watch.

Die japanischen Hersteller Seiko und Casio hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg dieser Entwicklung. Die Palette unterschiedlichster Modelle und der im Vergleich zu den Vorgängeruhren erschwingliche Preis steigerte deren Beliebtheit enorm. Von der ersten Casio Taschenrechneruhr C-80 aus dem Jahr 1980 und der Databank Telememo CD-40 von 1984 gingen fast sechs Millionen Exemplare über den Ladentisch.

Im Laufe der Zeit bot Casio eine immer größere Auswahl an Taschenrechneruhren an, von der CA-50 mit einfachem Taschenrechner bis zum ausgereiften CFX-40 Scientific Calculator. Letzteres Modell bot 40 Rechenfunktionen wie Boolesche Algebra, Berechnungen mit hexadezimalen Zahlen und Logarithmen.

Trotz des wirtschaftlichen Erfolges sank der Verkauf der Taschenrechneruhren mit dem Aufkommen der Handys. Mobiltelefone mit integrierter Uhr, Kalender, Notizfunktion und Taschenrechner machten den technischen Mehrwert und den Coolness-Faktor der Taschenrechneruhren zunichte. Mitte der 1990er-Jahre stellten die Uhrenhersteller nach und nach das Angebot ein und konzentrierten sich auf ihr Kerngeschäft. Der Handel mit Taschenrechneruhren war aber immer nur eines von mehreren Geschäftssegmenten.

Das Comeback der Taschenrechneruhren

Wie in der Mode, bei Möbeln, Frisuren und Autos, erleben nach einigen Jahrzehnten auch Elektronikartikel ein Revival. Heute ist das Tragen einer Taschenrechneruhr für die Besitzer ein Retroobjekt in Erinnerung an die 1980er-Jahre. Grade Leute, die damals selbst solch eine Uhr besaßen oder gerne besessen hätten, kaufen sich eine Digitaluhr mit integriertem Taschenrechner.

Der Uhrenhersteller Casio bietet aktuell verschiedene einfache Taschenrechneruhren an. Für sehr erschwingliche Preise ab dem unteren zweistelligen Bereich bietet Casio verschiedene Modelle digitaler Zeitmesser mit integriertem Taschenrechner in verschiedenen Farben an.

Beliebt ist die Casio CA-53W-1. Sie ist der heutige Nachfolger der Uhr, die Marty McFly im Kinofilm „Zurück in die Zukunft“ trug. Auch wenn die Funktionen Multiplikation, Division, Addition und Subtraktion des integrierten Taschenrechners niemanden mehr vom Hocker hauen, bleibt sie ein Kultobjekt der 1980er-Jahre.

Die Casio CA-53W-1 ist wie sein Vorgänger aus den 80er-Jahren eine vollwertige Digitaluhr in bewährter Qualität:

  • Die Stoppuhr misst auf das Hundertstel genau.
  • Der automatische Kalender läuft bis zum Jahr 2099.
  • Der Alarm weckt zuverlässig mit einem eindringlichen Ton.
  • Der Dual Time-Modus für die Anzeige einer zweiten Zeitzone hilft bei der Zeitumstellung im Urlaub, auf der Geschäftsreise oder bei Telefonaten in andere Zeitzonen.
  • Das LCD-Display ist scharf und hell. Und das selbst bei direkter Sonneneinstrahlung.
  • Die Uhr bringt bei einer Breite von 34 Millimetern, einer Länge von 42 Millimetern und einer Dicke von 8 Millimetern nur 24 Gramm auf die Waage.
  • Zudem ist sie spritzwassergeschützt.

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