Eine kleine Weltkarte, eine digitale Zeigerdarstellung und vier markante Drücker: Die Casio AE1200 sieht aus, als hätte Q sie gerade aus seinem Labor gereicht. Uhrenfans nennen sie liebevoll „Casio Royale“. Ihr Retrodisplay erinnert an die Seiko, mit der Roger Moore in „Octopussy“ ein Fabergé-Ei aufspürt.
Zu den James Bond Uhren gehören neben Omega und Rolex auch die Digitaluhren von Seiko, die Roger Moores Einsätze begleiteten. Ihre Anzeigen boten der Filmcrew viel Raum für fantastische Gadgets. Die Casio AE1200 greift diesen futuristischen Look auf und verbindet ihn mit Weltzeit, Alarmen und einer langen Batterielaufzeit.
Warum die Casio AE1200 „Casio Royale“ heißt
Der Bezug zu James Bond entsteht durch die Ähnlichkeit mit der Seiko G757-5020 Sports 100. Roger Moore trug sie in „Octopussy“ (1983). Besonders die abgeschrägten Ecken, die vier seitlichen Drücker und das kleine runde Display oben links erinnern bei der Casio an die Film-Seiko. Die silberfarbene Version mit Metallband bringt diesen Look besonders schön zur Geltung.
Im Labor erklärt Q, wie die Uhr den Sender im Fabergé-Ei ortet. Später verfolgt Bond damit dessen Signal. Das kleine Display wird zum Peilgerät und bekommt mehrere Großaufnahmen, die die Seiko zu einer besonders einprägsamen Film-Uhr machen.
Casio HerrenArmbanduhr Digital Quarz Edelstahl AE-1200WHD-1AVEF
Die silberfarbene Casio Royale mit Edelstahlband und dem charakteristischen mehrteiligen Display.
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Zum AngebotDer Spitzname „Casio Royale“ spielt auf Ian Flemings ersten Bond-Roman „Casino Royale“ an. Er stammt von Uhrenfans. Die Verbindung zur AE1200 führt über ihre Gestaltung und die Seiko aus „Octopussy“. Das macht den Namen zu einem augenzwinkernden Gruß an die Welt von 007.
Über die Casio AE-1200 World Time
Zwei bekannte Varianten sind die Casio AE-1200WHD-1AVEF mit silberfarbenem Gehäuse und Edelstahlband sowie die Casio AE-1200WH-1AVEF mit schwarzem Gehäuse und Resinband. Beide Gehäuse bestehen aus Resin, also Kunstharz. Bei der silberfarbenen Uhr liefert das Metallband den glänzenden Gegenpart zum dunklen Rahmen des Displays. Die schwarze Variante wirkt sportlicher und ist mit 39 Gramm deutlich leichter als die Version mit Stahlband, die 91 Gramm wiegt.
Beide Modelle messen 45 × 42,1 × 12,5 Millimeter in Länge, Breite und Höhe. Casio gibt für die CR2025-Batterie eine Laufzeit von etwa zehn Jahren an. Mit ihrer Wasserdichtigkeit von 10 bar kann die AE1200 auch beim Schwimmen getragen werden. Die Drücker bleiben dabei unbetätigt.
Funktionen der Casio AE1200
Die vielen Anzeigen gehören zu Funktionen, die sich im Alltag einsetzen lassen: eine zweite Stadtzeit auf Reisen, ein Timer beim Kochen oder ein Alarm vor der Abfahrt.
Zeitzonen und Weltzeitfunktion
Die Casio AE1200 speichert vier Stadtzeiten, zwischen denen du direkt wechseln kannst. Die Weltzeit umfasst 48 Städte in 31 Zeitzonen sowie UTC. Eine kleine Weltkarte markiert die Zone der angezeigten Zeit.
Stoppfunktion und Timer
Die Stoppuhr misst Zeiten und Zwischenzeiten auf eine Hundertstelsekunde. Der Countdown lässt sich von einer Sekunde bis zu 24 Stunden einstellen und meldet sich akustisch, sobald die Zeit abgelaufen ist.
5 Tagesalarme
Die fünf Alarme kannst du einzeln als täglichen oder einmaligen Alarm einstellen. So erinnert dich die Uhr etwa morgens ans Aufstehen und später an einen Termin. Ein stündliches Zeitsignal ist ebenfalls zuschaltbar.
Automatischer Kalender
Der automatische Kalender berücksichtigt bis 2099 die unterschiedlichen Monatslängen und Schaltjahre. Wenn Datum und Jahr einmal richtig eingestellt sind, übernimmt die Uhr die Monatswechsel selbst.
Gestaltung und Bedienung der Casio AE1200
Der Reiz der Casio Royale steckt in den Details ihres Gehäuses und im Zusammenspiel der Anzeigen. Schauen wir uns beides näher an.
Die äußerlichen Merkmale der Casio World Timer
Das fast quadratische Gehäuse hat abgeschrägte Ecken und deutlich hervortretende Drücker. Bei der hier gezeigten AE-1200WHD besteht das Armband aus Edelstahl und schließt mit einer dreifach gefalteten Faltschließe. Über und unter dem Display stehen die für Casio typischen Funktionsbezeichnungen: „World Time“, „Illuminator“, „5 Alarms“ und „10 Year Battery“. Diese kleinen Aufschriften gehören zum Technikcharme der Uhr.
Das Display liegt unter Resinglas. Beim Ablegen schützt eine weiche Unterlage die Oberfläche vor Kratzern. Die großen Zeitziffern nehmen den unteren Teil der Anzeige ein, darüber sind die kleineren Anzeigen klar voneinander getrennt. Auf Knopfdruck beleuchtet eine bernsteinfarbene LED das Display. Die Lichtdauer lässt sich auf 1,5 oder drei Sekunden einstellen.
Die Anzeigen und ihre Bedienung
Auf dem Display der Casio World Timer ist eine Menge los. Die größte Anzeige unten zeigt Uhrzeit, Datum und Wochentag. Mit dem rechten unteren Drücker wechselst du im normalen Uhrzeitmodus zwischen den vier gespeicherten Stadtzeiten. Links unten schaltest du durch Weltzeit, Alarme, Timer und Stoppuhr.
Darüber befindet sich die kleine Weltkarte. Wechselst du die angezeigte Stadt, wandert die Markierung in die passende Zeitzone. So wird aus einer abstrakten Zeitverschiebung etwas Sichtbares. Schon das Durchschalten von London nach Tokio hat den spielerischen Reiz eines kleinen Reiseinstruments. Die schmale Anzeige oberhalb der Karte ergänzt Kürzel und Funktionshinweise.
In der oberen linken Ecke befindet sich eine digitale Darstellung einer analogen Uhr. Kleine LCD-Segmente bilden Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger nach. Sie zeigen in allen Modi die eingestellte Heimatzeit T-1 an. Wenn du unten die Uhrzeit einer anderen Stadt aufrufst, bleibt oben links die Zeit zu Hause sichtbar. Diese kleine Uhr im Display ist eines der reizvollsten Merkmale der AE1200.
Fazit zur Casio Uhr Die Casio Royale verbindet jede Menge Retrocharme mit nützlichen Funktionen. Ihre Weltkarte und die kleine Zeigerdarstellung machen sie unverwechselbar. Dazu erzählt sie eine spannende Geschichte aus der Welt von James Bond und liefert damit einen guten Gesprächseinstieg bei der nächsten Cocktailparty.
Über die Seiko G757 Uhren
Hinter den Bond-Anklängen der Casio steht eine Seiko, deren Display im Film zum Teil der Handlung wird. Die G757 lohnt deshalb einen genaueren Blick.
Die Seiko 757-Serie
Die Seiko G757 gehört zur Welt der Digitaluhren der frühen 1980er Jahre. Vier seitliche Knöpfe, eine große Zeitanzeige unten und ein grafisches Display oben links geben ihr den Charakter eines kleinen Instruments. Das grafische Feld stellt je nach Modus Sekunden, den Countdown oder die laufende Stoppzeit dar.
G757 bezeichnet das Kaliber. Die nachfolgenden Ziffern gehören zur Gehäusereferenz, etwa G757-5020. Innerhalb der Reihe begegnen dir unterschiedliche Gehäuse und Armbänder sowie die Beschriftungen „Sports 100“ und „SilverWave“.
Die Seiko G757 in James Bond Octopussy
Roger Moore trägt in „Octopussy“ die Seiko G757-5020 Sports 100. Qs Peilempfänger macht ihr grafisches Display zum Suchgerät für den Sender im Fabergé-Ei. Ausgerechnet eine Digitaluhr mit mehreren Anzeigen eignet sich für diese Filmidee besonders gut: Ein wechselndes Muster auf dem Display wirkt sofort wie ein empfangenes Signal.
Hier eine Übersicht über ihre Auftritte im Film:
- Bond trägt sie bereits als General Toro in der Eröffnungssequenz, später in Ms Büro, bei Sotheby’s und in Indien.
- In Qs Labor erklärt der Waffenmeister den Peilempfänger. Bond hat die Uhr schon am Arm, Q zeigt ihm die Verbindung zum Sender im Ei.
- Bei der Suche nach dem Ei bekommt die Uhr mehrere Nahaufnahmen. In Deutschland blickt Bond darauf, während ihm die Zeit bis zur Bombenexplosion davonläuft. Auch beim Trampen ist sie groß zu sehen.
- Im Abspann steht „Seiko Time (UK) Ltd.“ unter den beteiligten Unternehmen.
Die echte Seiko G757 Sports 100 erkennen
Wenn dich die Seiko aus dem Film begeistert, helfen dir ein paar sichtbare Merkmale bei der Suche: Die G757-5020 trägt einen schwarzen, hufeisenförmigen Rahmen um das Display, die Aufschrift „SPORTS 100“ und ein Metallband. Die Referenz auf dem Gehäuseboden gehört zum Vergleich mit dem angebotenen Exemplar dazu.
Die ähnlich geformte G757-5000 trägt die Bezeichnung „SilverWave“. Für die Filmversion suchst du gezielt nach der 5020. Bei einer Vintage-Digitaluhr lohnen außerdem Fotos des eingeschalteten Displays und Angaben zur Funktion aller Drücker, des Alarms und der Beleuchtung.
Die Seiko bringt die Filmgeschichte der frühen 1980er Jahre ans Handgelenk. Die Casio AE1200 lässt dich die Freude an diesem Look mit einer heutigen, preisgünstigen Weltzeituhr entdecken.
