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Rolex Daytona 116509

Rolex als Wertanlage: So rentabel ist die Anlage und das sind die beliebtesten Modelle

Rolex als Wertanlage – lohnt sich das? In Zeiten von Inflation und Negativzinsen einfach in eine Rolex investieren und dank Wertsteigerung eine ordentliche Rendite bekommen. Ist es wirklich so leicht und eignen sich dafür alle Modelle?

Dieser Frage möchten wir für euch nachgehen und klären, was dran ist am Mythos der krisensicheren Luxusuhren Wertanlage. Macht eine Rolex im Schließfach eine ebenso gute Figur wie am Arm oder kann man sein Geld anderweitig besser investieren? Immerhin gehören Rolex Uhren zu den teuersten Uhren der Welt.

Der Erfolg der Rolex: Image ist alles

Die Marke Rolex ist eine Institution. Keine andere Uhrenmanufaktur umgibt ein solcher Mythos und eine derart große Bekanntheit. Egal ob Agententhriller, Tiefseetaucher oder Geschäftswelt: Eine Rolex kommt überall an. Die sensationelle Reputation ist der Schlüssel des Erfolges.

Wenn du noch mehr über die Geschichte und Hintergründe zur Marke Rolex erfahren möchtest, findest du hier alle Informationen über die Uhrenmarke Rolex.

Rolex als Wertanlage: Das sind die Gründe

Es kommt nicht von ungefähr, dass eine Rolex weltweit als sichere Anlagemöglichkeit angesehen wird. Hierbei sind es vor allem zwei Punkte, die für eine Rolex sprechen:

Ihre Wertstabilität und die berühmte Rolex Wertsteigerung.

  1. Wertstabilität

    Einer der Hauptgründe dafür, dass Rolex Uhren als Wertanlage immer beliebter werden, ist ihre Wertstabilität. Egal wie schlecht die Zeiten auch sein mögen. Eine Rolex hat stets den Ruf noch sicherer zu sein als ein Goldbarren.

    Doch woher kommt der Ruf? Zum einen liegt es an der beeindruckend makellosen Historie der Marke. Seit Generationen umgibt sie ein absolut perfektes Image. Dies trägt maßgeblich dazu bei, dass eine Rolex sowohl von Kennern als auch von Neukunden sehr geschätzt wird.

  2. Wertsteigerung dank limitierter Auflage

    Was nach einem Einstiegsseminar für BWL-Studenten klingt, ist ein weiterer maßgeblicher Grund für die heutige Beliebtheit von Rolex Modellen. Dank limitierter Stückzahlen konnte der Wert der Uhren gezielt erhöht werden. Eine einfache wie auch clevere Methode, die Rolex perfektioniert hat.

    Interessant: Kenner der Marke äußern regelmäßig das Gerücht, Rolex würde die Lieferzeiten absichtlich verlängern, um den Wert einzelner Modelle gezielt zu erhöhen.

Nicht alle Modelle bringen gleiche Renditen

Auch wenn es immer wieder überrascht: Es sind weder die Gold- noch die Platinmodelle, die den größten Wertzuwachs versprechen. Vielmehr sind es gerade die Sportmodelle aus Edelstahl, die sich größter Beliebtheit und steigender Nachfrage erfreuen.  

Auch wenn die Wertstabilität grundsätzlich für alle Uhren der Marke gilt, gibt es doch auch weniger beliebte Modelle. Eine Pearlmaster oder eine Lady Datejust sind in der Regel weniger gefragt und werden daher aller Voraussicht nach auch keine explosionsartige Preisentwicklung erreichen.

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Diese Modelle versprechen die größte Rendite

Wer sein Geld in eine Rolex investieren möchte, sollte seinen Fokus daher vor allem auf die Sport-Stahl-Modelle legen. Diese haben in den letzten Jahren beeindruckende Preissprünge erlebt und sind sehr begehrt. Wir möchten euch daher die besonders vielversprechenden Modelle vorstellen:

Daytona Ref. 116500: Paul Newmans Liebling

Die Rolex Daytona verdankt ihren Mythos vor allem dem legendären Schauspieler und Rennfahrer Paul Newman, der sie als Rennfahrer trug und weltberühmt machte. Auch wenn Paul das damalige Vintage Modell trug, ist die Daytona heute die Rolex mit der gefühlt längsten Warteliste.

Als einziger Chronograph von Rolex ist sie bei Sammlern weltweit sehr begehrt. Dementsprechend ist sie bei Konzessionären aktuell so gut wie nicht erhältlich und hat eine explosionsartige Preisentwicklung hinter sich.

Die aktuellen Preise auf dem Zweitmarkt sind bereits weit über dem ursprünglichen Listenpreis gestiegen. Dies liegt auch daran, dass sie 2016 eine Keramiklünette erhielt, was sie nochmals beliebter machte.

Der Listenpreis von 11.300 Euro darf dank immenser Nachfrage auf dem Zweitmarkt problemlos verdoppelt werden!

Wer also das Glück haben sollte, eine Daytona zum Listenpreis bekommen zu können, sollte sofort zugreifen. Fairnesshalber muss aber erwähnt werden, dass sie aufgrund der Wartelisten neu kaum zu bekommen ist.

Fakt
Den bisher größten Wertzuwachs verzeichnete die Daytona Referenz 6239 aus dem damaligen Besitz von Paul Newman. Ursprünglich im Jahr 1972 für unter 1.000 Euro von seiner Frau als Geschenk für ihn gekauft, wurde sie 2017 für umgerechnet 15 Millionen Euro versteigert.

Sea-Dweller Ref. 126600: Die Taucheruhr mit Geschichte

Zur Sea-Dweller muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Sie ist die Referenz und bis heute der optische Benchmark unter den Taucheruhren. Ursprünglich aus der Submariner hervorgegangen, hatte Rolex 1967 gemeinsam mit der Tauchfirma Comex erstmals das Heliumventil für die Dekompression in Uhren etabliert.

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So viel Geschichte schlägt sich auch auf den Wert nieder. Während der Neupreis mit 10.900 Euro der Liste deklariert ist, müssen Interessenten auf dem freien Markt bereits mindestens 14.000 Euro investieren.

Besonders begehrt ist das Vintage Modell der Sea-Dweller Ref. 1665. Auf Auktionen werden für diese äußerst seltene Uhr Höchstpreise erzielt.

Fakt
Für Interessierte muss noch gesagt werden, dass vor allem das Ziffernblatt den Wert einer Sea-Dweller bestimmt. Vor allem Modelle mit dem Logo der Firma Comex haben eine immense Wertsteigerung erfahren.

Rolex GMT-Master II: „Batman & Robin Pepsi“

Bei der GMT-Master II sind es vor allem die Referenzen 126710BLRO und 116710BLNR, die bei Kennern und Fans der Marke äußerst beliebt sind. Aufgrund der blau roten Farbgebung der Lünette bekam die Ref. 126710BLRO den liebevollen Spitznamen „Pepsi“.

Die blau schwarze Ref. 116710BLNR wiederum hört auf den Namen „Batman“. Sie gehört ebenfalls zu den beliebtesten Modellen der GMT-Master II, auch wenn sie nicht ganz so hoch gehandelt wird wie die „süße Brause“.

Wer das Glück hat, eine „Pepsi“ zum Listenpreis von 9.000 Euro zu ergattern, darf sich über einen Wertzuwachs von 5.000 Euro freuen, sofern er sie auf dem Gebrauchtmarkt wieder verkaufen möchte. „Batman“ bringt bei gleichem Listenpreis eine etwas niedrigere Rendite von ca. 4.000 Euro beim Verkauf ein.

Fakt
Wichtig zu wissen: Da Rolex bei der GMT-Master II die Stückzahlen erhöht hat, sind die Preise in letzter Zeit leicht gefallen. Dennoch ist die Rendite nach wie vor sehr gut.

Ratgeber zur Rolex Wertanlage

Wer nun mit dem Gedanken spielt, in eine der oben erwähnten Uhren zu investieren, sollte sich bewusst sein, dass es nur schwer möglich ist, eines der Modelle zum Listenpreis zu bekommen. Hier liegt die Krux im Grund für die Wertsteigerung: Große Nachfrage und kleines Angebot.

Das Problem der Verfügbarkeit: Nachfrage vs. Angebot

Die im Gebrauchtmarkt erhältlichen Modelle werden bereits mit saftigem Aufschlag verkauft. Grundsätzlich kann zwar davon ausgegangen werden, dass die Preise weiter steigen werden. Dann würde sich unter Umständen eine Investition immer noch lohnen, auch wenn man längerfristig auf eine Rendite hoffen müsste.

Jedoch ist dies eben keine Garantie. Wenn Rolex, aus welchen Gründen auch immer, die Stückzahlen neuer Modelle erhöhen sollte, würden die Preise eher fallen.

Auch unbeliebte Uhren können plötzlich ihren Wert steigern

Realistisch betrachtet wird es häufig kaum möglich sein, einfach so zum Listenpreis an die Cash-Cows zu kommen. Entweder sind die Wartelisten immens lang oder Bestellungen werden aufgrund der extremen Nachfrage nur noch an Stammkunden vergeben.

Wer nun eine weniger beliebte Rolex besitzt, kann dennoch von hohen Renditen profitieren. Vorausgesetzt, Rolex bringt eine neue und überarbeitete Version der Uhr auf den Markt. In diesen Fällen stieg bisher auch bei den weniger begehrten Modellen automatisch der Preis.

Die Sea-Dweller 4000 ist hier ein sehr gutes Beispiel für dieses Phänomen. Als Rolex 2017 ein neues Modell auf den Markt brachte, stiegen die Preise für dieses ehemals von Interessenten eher stiefmütterlich behandelte Modell um bis zu 50 % an.

Wo sollte ich eine Rolex kaufen und was sollte ich beachten?

Bei einem derart hohen Investment sollte der Kauf am besten über einen Rolex-Konzessionär in Deutschland erfolgen. Dies bietet den besten Schutz vor gestohlenen oder gefälschten Uhren. Zudem erhält man gleichzeitig einen garantierten Echtheitsnachweis.

Hier sollte man definitiv auf Nummer sichergehen, da immer wieder selbst echte Uhren mit gefälschten Ziffernblättern „veredelt“ werden, um höhere Preise zu erzielen. Auch sollte man als Käufer immer darauf achten, dass alle Papiere vollständig sind und die Box unbeschädigt ist.

Fazit: Wertstabil ist sie fast immer – die Rendite hängt vom Modell ab

Ob eine Rolex die erhoffte Rendite bringt, hängt primär vom Modell und der Verfügbarkeit ab. Wer vom Glück geküsst wurde und eine der begehrten Modelle zum Listenpreis bekommt, hat einen hohen Wertzuwachs schon sicher. Bei den anderen Modellen ist es schwieriger.

Man kann darauf vertrauen, dass das Interesse an den weniger beliebten Modellen irgendwann ansteigt. Etwa wenn eine neue Version der jeweiligen Uhr herauskommt. Dies ist jedoch eine Angabe ohne Gewähr und ein eher riskantes Investment.

Als weitere Option bleibt die Möglichkeit, eines der beliebten Modelle, wie etwa die Daytona, auf dem Zweitmarkt sofort zu erwerben. Trotz saftigem Preisaufschlag im Vergleich zum Listenpreis ist es fast absolut sicher, dass der Wert weiter steigen wird.

Grund ist vor allem die extreme Nachfrage aus China. Sie sorgt für zunehmend längere Wartezeiten bei Luxusuhren. Positiver Nebeneffekt: Der Wertzuwachs.

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