Poljot war die bekannteste Marke der Ersten Moskauer Uhrenfabrik. Ihre Geschichte führt von amerikanischen Maschinen und sowjetischen Militäruhren über Juri Gagarins Raumflug bis zum legendären Chronographenkaliber 3133. Hier erfährst du, welche Poljot Uhren heute noch interessant sind und worauf Sammler bei alten Modellen achten sollten.

Der Name Poljot bedeutet auf Russisch „Flug“. Er passt zu einer Marke, deren Uhren Piloten, Marineoffiziere und Kosmonauten begleiteten. Ein Detail wird dabei oft falsch erzählt: Juri Gagarin trug 1961 eine Sturmanskie aus derselben Moskauer Fabrik, noch keine Uhr mit Poljot-Schriftzug. Erst 1964 wurde Poljot zur einheitlichen Marke des Werks.

Poljot Uhren heute: Originale und aktuelle Nachfolger

Wer heute nach einer Poljot Uhr sucht, begegnet der Fabrik und den drei aus ihrer Geschichte hervorgegangenen Markennamen. Ihre Verbindung liegt in der Ersten Moskauer Uhrenfabrik. Die Unternehmen und heutigen Uhren sind jedoch nicht identisch.

NameGründungEinordnungHeute erhältlich
Erste Moskauer Uhrenfabrik1930Sowjetischer und später russischer Hersteller hinter Poljot und SturmanskieProduktion 2004 eingestellt
Sturmanskie1949Russische Marke aus der Moskauer FabrikgeschichteNeue Flieger- und Raumfahrtuhren
Poljot1964Historische russische Marke der Ersten Moskauer UhrenfabrikOriginale vor allem gebraucht
Poljot International1994Eigenständige deutsche Marke mit russischer Poljot-TraditionNeue mechanische Uhren aus Alzenau

Neue Originale aus der Moskauer Poljot-Fabrik gibt es nicht mehr. Die folgenden kaufbaren Modelle stammen deshalb von Poljot International und Sturmanskie.

Poljot International aus Deutschland

Die Poljot-V GmbH entstand 1992 in Frankfurt am Main. Zwei Jahre später gründete Alexander Shorokhov die eigenständige Marke Poljot International. Entwicklung, Montage, Qualitätskontrolle und Service wurden in Deutschland organisiert. Heute sitzt das Unternehmen in Alzenau und bietet vor allem mechanische Uhren an, darunter Skelettuhren, Chronographen und Tourbillons.

Poljot International greift Namen, Formen und Geschichten der Moskauer Tradition auf, ist aber keine fortgeführte Produktionsabteilung der alten Fabrik. Auch die Uhrwerke unterscheiden sich je nach Modell. Die aktuelle Kollektion verwendet unter anderem japanische, chinesische und ältere russische Basiskaliber, die in Deutschland veredelt und eingeschalt werden.

Ein aktuelles Beispiel ist die Poljot International Globetrotter 9730.2940551. Ihr offenes Zifferblatt zeigt das skelettierte Handaufzugswerk. Eine zweite Zeitzone und die Tag-Nacht-Anzeige passen zum Namen der Uhr.

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Limitierte, skelettierte Handaufzugsuhr von Poljot International mit zweiter Zeitzone und offenem Zifferblatt. Sie verbindet die russische Markentradition mit deutscher Montage und Qualitätskontrolle.

  • Handaufzugswerk 9730
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  • 43 mm Edelstahlgehäuse
  • Saphirglas
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Sturmanskie als russische Fortführung

Sturmanskie entstand 1949 in der Ersten Moskauer Uhrenfabrik und ist heute wieder als russische Marke aktiv. Die aktuellen Heritage- und Open-Space-Modelle zitieren Fliegeruhren, Polaruhren und die Raumfahrtgeschichte des Werks. Sie tragen den Namen, der bereits auf Gagarins Uhr stand, sind aber moderne Neuauflagen und keine unveränderten Kopien seiner Uhr.

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Sturmanskie Heritage Herren Automatik 2416/6821348, Beiges Zifferblatt

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Sturmanskie Herrenuhr mit Edelstahlarmband Open Space Automatik Day Date Tag Datum NH36-1891774-B

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Wie gut sind Poljot Uhren?

Bei Poljot hängt die Antwort stark davon ab, welche Uhr gemeint ist. Eine sowjetische Dreizeigeruhr, ein später russischer Chronograph und eine aktuelle Poljot International stammen aus unterschiedlichen Produktionsbedingungen. Ein pauschales Qualitätsurteil würde diese Unterschiede verdecken.

Historische Poljot Uhren wurden als robuste Gebrauchsuhren gebaut. Viele Werke sind übersichtlich konstruiert und lassen sich von erfahrenen Uhrmachern warten. Die Verarbeitung war zweckmäßig und nicht auf feine Dekoration ausgelegt. Gehäuse, Beschichtungen und Zifferblätter können nach mehreren Jahrzehnten deutliche Spuren zeigen. Das gehört bei einem ehrlichen Original zur Geschichte, kann bei schlechter Lagerung aber auch auf Korrosion und technische Probleme hindeuten.

Das Kaliber 3133 besitzt unter Sammlern einen besonders guten Ruf. Es ist ein mechanischer Chronograph mit Handaufzug und einer Konstruktion, die auf der technischen Grundlage des Schweizer Valjoux 7734 weiterentwickelt wurde. Das Werk ist reizvoll, aber nicht unkompliziert wie ein einfaches Dreizeigerkaliber. Zustand, frühere Reparaturen und verfügbare Ersatzteile sind deshalb wichtiger als eine allgemeine Erfahrung mit der Marke.

Bei Poljot International muss die konkrete Referenz geprüft werden. Die Marke verwendet verschiedene zugekaufte Basiskaliber und kombiniert sie je nach Modell mit Saphirglas, aufwendig bearbeiteten Zifferblättern oder Komplikationen. Qualität und Preis lassen sich daher nur am einzelnen Modell sinnvoll bewerten.

Alte Poljot Uhren: Wert, Echtheit und Reparatur

Alte Poljot Uhren sind für Sammler interessant, weil selbst erschwingliche Modelle ein Stück sowjetischer Industrie-, Militär- oder Raumfahrtgeschichte erzählen. Seltenheit allein macht eine Uhr allerdings noch nicht begehrenswert. Ein originales, gut erhaltenes und technisch nachvollziehbares Exemplar ist meist interessanter als eine spektakulär wirkende Uhr aus zusammengewürfelten Teilen.

Was bestimmt den Wert einer alten Poljot Uhr?

Der Sammlerwert entsteht aus mehreren Merkmalen, die zusammenpassen müssen:

  • Kaliber und Modell: Chronographen mit 3017 oder 3133 sind meist gefragter als einfache Dreizeigeruhren.
  • Originalität: Zifferblatt, Zeiger, Gehäuse, Werk und Boden sollten zeitlich und technisch zusammengehören.
  • Zustand: Ein unberührtes Zifferblatt ist oft wertvoller als eine unsauber restaurierte Oberfläche.
  • Seltene Ausführung: Frühe Strela, Okean, Sturmanskie und besondere Exportvarianten können stärker gesucht sein.
  • Belegbare Herkunft: Dokumente, Schachtel oder eine nachvollziehbare persönliche Geschichte erhöhen die Attraktivität.
  • Technischer Zustand: Eine dokumentierte Wartung ist besser als die bloße Händlerangabe, die Uhr laufe.

Feste Preisangaben wären bei alten Poljot Uhren irreführend. Angebot, Zustand und Originalität unterscheiden sich zu stark. Wer einen realistischen Wert sucht, sollte tatsächlich verkaufte Vergleichsstücke derselben Referenz und desselben Kalibers heranziehen, nicht nur hohe Angebotspreise.

Original oder zusammengesetzte Uhr?

Auf dem Markt finden sich viele sogenannte Frankenwatches. Dabei werden Zifferblatt, Zeiger, Gehäuse und Werk aus unterschiedlichen Uhren zu einem scheinbar seltenen Modell zusammengesetzt. Solche Uhren können technisch funktionieren, besitzen aber nicht den historischen Wert eines stimmigen Originals.

Vor dem Kauf helfen scharfe Fotos von Zifferblatt, Gehäuseboden und Werk. Die Schreibweise des Logos, die Position der Druckelemente, Werkmarkierungen und Referenzangaben lassen sich dann mit zeitgenössischen Katalogen oder bekannten Vergleichsstücken abgleichen. Bei teuren Chronographen sollte ein Händler ein Werkfoto und eine klare Rückgabemöglichkeit bieten.

Reparatur und Ersatzteile

Einfache Poljot Werke sind vielen Spezialisten für sowjetische Uhren vertraut. Beim 3133 wird die Lage anspruchsvoller. Das Kaliber wird nicht mehr in Serie gefertigt und gute Originalteile sind begrenzt. Ein Uhrmacher sollte deshalb vor der Reparatur prüfen, ob nur Reinigung und Regulierung nötig sind oder ob verschlissene Chronographenteile ersetzt werden müssen.

Eine laufende Uhr ist nicht automatisch frisch gewartet. Unbekannte Öle, abgenutzte Lager und unsachgemäße frühere Eingriffe können erst unter dem geöffneten Boden sichtbar werden. Vor einem Kauf lohnt sich daher eine Service-Reserve im Budget.

Geschichte der Poljot Uhren

Die Geschichte der Poljot Uhren beginnt 1930 mit einem sowjetischen Industrieprojekt und führt über Militär- und Raumfahrtuhren bis zum Ende der ursprünglichen Moskauer Fabrik. Drei Epochen prägten die Marke und ihre bekanntesten Kaliber.

1930–1945: Erste Staatliche Uhrenfabrik

Die Geschichte von Poljot begann nicht mit einem Markennamen, sondern mit einem staatlichen Industrieprojekt. Die Sowjetunion wollte Präzisionsuhren und Uhrwerke im eigenen Land herstellen. 1929 kaufte ihre Handelsvertretung Amtorg die Maschinen, Werkzeuge und Vorräte der insolventen Dueber-Hampden Watch Company aus Canton im US-Bundesstaat Ohio.

Die Anlagen kamen in Güterwagen nach Moskau. Ehemalige amerikanische Mitarbeiter halfen beim Aufbau und schulten sowjetische Arbeiter. Im Oktober 1930 nahm die Erste Staatliche Uhrenfabrik den Betrieb auf. Bereits am 5. November wurde eine symbolische erste Serie von 50 Taschenuhren des Typ 1 präsentiert.

Historische Ansicht der Dueber-Hampden Watch Company in Canton, Ohio
Die Maschinen der Dueber-Hampden Watch Company aus Ohio bildeten 1930 die technische Grundlage der Ersten Staatlichen Uhrenfabrik in Moskau.

Rasantes Wachstum der Uhrenproduktion

Aus der symbolischen ersten Serie wurde rasch eine industrielle Produktion. Anfangs entstanden Taschen- und Armbanduhren auf Grundlage des Typ-1-Werks. In den folgenden Jahren kamen Stoppuhren, Borduhren, Marinechronometer und weitere Präzisionsinstrumente hinzu. 1935 erhielt das Werk den Namen des Politikers Sergei Kirow.

Historische Typ-1-Armbanduhr der Ersten Staatlichen Uhrenfabrik
Eine große Typ-1-Armbanduhr aus den frühen Jahren der Moskauer Fabrik. Das Werk ging auf die amerikanische Dueber-Hampden-Konstruktion zurück.

Herstellung von Uhren für die sowjetische Armee

Zeitmesser waren für Luftfahrt, Marine und Artillerie unverzichtbar. Die Fabrik produzierte deshalb nicht nur zivile Armbanduhren, sondern auch Borduhren, Navigationsinstrumente und Marinechronometer. Besonders verdiente Soldaten konnten eine gravierte Uhr als persönliche Auszeichnung erhalten.

Als sich die deutsche Wehrmacht 1941 Moskau näherte, wurde ein Teil der Produktion nach Slatoust evakuiert. Die Maschinen und Fachkräfte prägten dort eine weitere Linie der sowjetischen Uhrenindustrie. In Moskau wurde die Fertigung während des Krieges wieder aufgenommen.

1945–1964: Erste Moskauer Uhrenfabrik

Nach dem Krieg erschienen jene Namen, die bis heute mit sowjetischen Uhren verbunden werden. Die Pobeda, auf Deutsch „Sieg“, ging 1946 in Produktion. 1949 folgte die Sturmanskie für Absolventen sowjetischer Militärflugschulen. Diese Uhren waren zunächst nicht frei im Handel erhältlich.

Pobeda Uhr von 1946 auf einer russischen SonderbriefmarkeSturmanskie Uhr von 1949 auf einer russischen Sonderbriefmarke

Die beiden Sonderbriefmarken zeigen links eine Pobeda von 1946 und rechts eine Sturmanskie von 1949. Sie stehen für zwei Seiten der Fabrik: erschwingliche zivile Uhren und Zeitmesser für Piloten.

Weitere ungewöhnliche Modelle folgten. Für sowjetische Polarexpeditionen entstanden 24-Stunden-Uhren, bei denen der Zeiger das Zifferblatt nur einmal am Tag umrundet. Die Signal kombinierte ab Ende der 1950er-Jahre eine Armbanduhr mit einer mechanischen Weckfunktion.

Uhren für Kosmonauten und die russische Raumfahrt

Der berühmteste Moment der Fabrikgeschichte dauerte nur 108 Minuten. Juri Gagarin startete am 12. April 1961 mit Wostok 1 zum ersten bemannten Raumflug. Am Handgelenk trug er jene Sturmanskie, die er 1957 als Absolvent der Militärflugschule in Orenburg erhalten hatte. Damit wurde sie zur ersten Armbanduhr im Weltraum.

Auch der Chronograph Strela, auf Deutsch „Pfeil“, ist mit der sowjetischen Raumfahrt verbunden. Alexei Leonov trug eine Uhr aus der Moskauer Fabrik, als er 1965 als erster Mensch sein Raumschiff verließ und frei im All schwebte. Strela-Chronographen mit zusätzlichen Skalen gehören heute zu den gesuchten Uhren dieser Epoche.

1964–2004: Erste Moskauer Uhrenfabrik Poljot

Seit 1964 trugen die Uhren der Ersten Moskauer Uhrenfabrik einheitlich die Marke Poljot. Der Name „Flug“ verband die Produktion sichtbar mit Gagarins Erfolg und der sowjetischen Raumfahrt. Unter diesem Schriftzug entstanden schlichte Handaufzugsuhren, Automatikuhren, Wecker und Chronographen.

Poljot Uhren für den Export

Poljot wurde zu einem wichtigen Exportprodukt. Anfang der 1970er-Jahre verließ ein großer Teil der Millionenproduktion die Sowjetunion. Die Uhren gelangten nach Westeuropa, in die USA und nach Asien. Manche Exportmodelle tragen lateinische Schrift, andere behielten kyrillische Zifferblätter oder wurden unter abweichenden Handelsnamen verkauft.

Diese Varianten machen die Zuordnung alter Poljot Uhren heute spannend. Eine ungewohnte Zifferblattaufschrift muss nicht automatisch auf eine Fälschung hindeuten. Sie sollte aber zum Werk, Gehäuse und vorgesehenen Exportmarkt passen.

Das Poljot Kaliber 3133

1976 begann die Fabrik mit der Produktion des Kalibers 3133. Grundlage waren Maschinen und Konstruktionsideen des Valjoux 7734. Die Moskauer Ingenieure passten das Werk an und fertigten daraus einen Handaufzugschronographen mit 23 Steinen und 21.600 Halbschwingungen pro Stunde.

Die ersten 3133-Chronographen entstanden für Marine und Streitkräfte. Bekannt wurden besonders Okean, Sturmanskie und später zahlreiche zivile Poljot Varianten. Kosmonauten aus mehreren Ländern nahmen diese Chronographen mit ins All. Der Arzt und Kosmonaut Valeri Poljakow trug einen 3133-Chronographen während seines 437 Tage langen Aufenthalts auf der Raumstation Mir.

Poljot Aviator Chronograph mit mechanischem Kaliber 3133
Ein Poljot Aviator Chronograph mit dem Kaliber 3133. Das Handaufzugswerk wurde zu einem der bekanntesten sowjetischen Chronographenkaliber.

Das Ende der Moskauer Poljot-Fabrik

Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde die Fabrik 1992 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Teile der Produktion und mehrere historische Namen gingen in den folgenden Jahren an neue Unternehmen. Die Produktion der ursprünglichen Ersten Moskauer Uhrenfabrik endete 2004. Im Jahr 2005 kaufte Maktime die Anlagen und die Technik für das Kaliber 3133 und führte dessen Fertigung außerhalb des ursprünglichen Werks weiter.

Aus diesem Umbruch gingen unterschiedliche Fortführungen hervor. Volmax entwickelte Marken wie Sturmanskie, Aviator und Buran weiter. Poljot International hatte sich bereits 1994 in Deutschland als eigene Marke etabliert. Für Sammler bleibt Poljot trotzdem eine russische Marke, denn Herkunft, prägende Geschichte und Originalproduktion liegen in Moskau.

Kurz & knapp

Häufige Fragen zu Poljot Uhren

Ist Poljot eine russische Uhrenmarke?

Ja. Poljot war die Marke der Ersten Moskauer Uhrenfabrik und ist historisch klar russisch. Die ursprüngliche Fabrikproduktion endete 2004. Poljot International ist dagegen eine eigenständige deutsche Marke mit russischen Wurzeln.

Werden noch Poljot Uhren hergestellt?

Neue Uhren aus der ursprünglichen Moskauer Poljot-Fabrik werden nicht mehr hergestellt. Auf dem Gebrauchtmarkt gibt es sowjetische und russische Originale. Neue Uhren bieten unter anderem Poljot International aus Deutschland und die russische Marke Sturmanskie an.

Wie gut sind Poljot Uhren?

Historische Poljot Uhren sind solide, zweckmäßig konstruierte Mechanikuhren. Besonders geschätzt wird das Chronographenkaliber 3133. Bei alten Exemplaren entscheidet der Zustand stärker über Gang und Zuverlässigkeit als der Markenname allein.

Sind alte Poljot Uhren wertvoll?

Viele alte Poljot Uhren bleiben erschwinglich. Seltene Chronographen, frühe Zifferblattvarianten und originale Modelle mit dem Kaliber 3133 können deutlich gefragter sein. Originalität, Zustand, Werk und belegbare Herkunft bestimmen den Wert.

Was ist das Poljot Kaliber 3133?

Das 3133 ist ein mechanisches Handaufzugskaliber mit Chronographenfunktion. Die Erste Moskauer Uhrenfabrik begann 1976 mit seiner Produktion. Es wurde in Modellen wie Okean, Sturmanskie und zahlreichen Poljot Chronographen eingesetzt.

Wo kann man eine Poljot Uhr reparieren lassen?

Für eine alte Poljot empfiehlt sich ein Uhrmacher mit Erfahrung bei sowjetischen Kalibern. Vor allem beim 3133 sollte vorab geklärt werden, welche Arbeiten nötig sind und ob passende Ersatzteile vorhanden sind.